Da haben die Zuschauer wohl etwas anderes erwartet! Im Vorfeld der Auftaktshow von Global Gladiators kurbelte ProSieben die Promotion für das Action-Format ordentlich an. Von aufregenden Challenges und jede Menge Promi-Beef war seit Tagen die Rede. Doch die erste Folge der Sendung blieb weitestgehend blass und konnte einen Großteil des Publikums nicht am Bildschirm fesseln. Einige wurden einfach das Gefühl nicht los, dass es sich bei der Show um eine billige Kopie des Dschungelcamps handelt. Und tatsächlich spürt Promiflash einige Parallelen auf.

Marc Terenzi 2017 im DschungelRTL / Stefan Menne
Marc Terenzi 2017 im Dschungel

Challenges
ProSieben wurde in den vergangenen Tagen nicht müde, zu betonen, dass die Promi-Kandidaten während ihres Abenteuers richtig krasse Challenges meistern müssen. Da lag schnell der Vergleich mit dem Dschungelcamp auf der Hand. Immerhin schaltet jährlich immer wieder ein Millionenpublikum ein, wenn mittlerweile durchschnittlich erfolgreiche Stars eine Ekelprüfung nach der anderen absolvieren müssen. Doch von Nervenkitzel und Würgereflex fehlte bei der gestrigen "Global Gladiators"-Folge jede Spur! Von einem Helikopter aus mehreren Metern Höhe ins Wasser springen? Das mussten einige Buschbewohner von RTL bereits meistern, um überhaupt an die berühmte Feuerstelle zu gelangen.

Teilnehmer von "Global Gladiators", 2017Coldrey,James/ActionPress
Teilnehmer von "Global Gladiators", 2017

Promi-Zoff
Oliver Pocher (39) trifft auf Lilly Becker (40) und hackt gleich am ersten Tag auf ihr rum? Damit versuchten die Produzenten von "Global Gladiators" im Vorfeld der Show, die Vorfreude der Zuschauer auf jede Menge Drama zu schüren. Schließlich bescherten hochexplosive Promi-Besetzungen wie Florian Wess (37) und Alexander "Honey" Keen (34) der Fernsehkonkurrenz jährlich Traumquoten. Doch irgendwie gestaltete sich der Zoff in den Werbetrailern deutlich spektakulärer, als er am Ende dann tatsächlich war. Selbst der Nervensägen-Pegel von Larissa Marolt (24), die 2014 im Dschungelcamp alle erfolgreich in den Wahnsinn trieb, beschränkte sich in Afrika auf ein Minimum.

Maurice Gajda, "Global Gladiators"-ModeratorActionPress / Coldrey, James
Maurice Gajda, "Global Gladiators"-Moderator

Moderatoren
Aber nicht nur die hungernden Buschbewohner sorgen bei "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus" regelmäßig für gute Einschaltquoten. Vor allem Sonja Zietlow (49) und Daniel Hartwich (38) locken zwei Wochen lang zahlreiche Zuschauer vor den Fernseher. Mit spitzer Zunge und einer XXL-Portion Humor kitzeln sie jeden Abend aufs Neue die Lachmuskeln des Publikums. "Global Gladiators"-Moderator Maurice Gajda führte in der ersten Folge hingegen blass durch die Spiele. Auch die Off-Stimme kaute dem Zuschauer lieber noch einmal vor, was er in der Show ohnehin schon sah, anstatt das Geschehen süffisant zu kommentieren.

Die Dschungelcamper 2017RTL / Stefan Menne
Die Dschungelcamper 2017

Das Konzept von "Global Gladiators" bietet also durchaus Potenzial, sich als Überraschungs-Hit für ProSieben zu mausern. Mit der ersten Folge setzten die Produzenten die Qualitäten der Show aber noch nicht um. Die Promiflash-Zuschauer sind sich auf jeden Fall noch unschlüssig, was sie von dem Format halten sollen. Vielleicht kann ja dann die zweite Episode mehr überzeugen. Was meint ihr? Kann "Global Gladiators" dem Vergleich mit dem Dschungelcamp standhalten? Stimmt im Voting ab!

Kann "Global Gladiators" an den Erfolg des Dschungelcamps anknüpfen?983 Stimmen
421
Klar, das Konzept der Shows ist sehr ähnlich!
562
Nein, zwischen den Formaten liegt ein riesiger Qualitätsunterschied!


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