Wie gefährlich ist die Serie wirklich? Tote Mädchen lügen nicht sorgt seit der ersten Folge für heftige Diskussionen. Die Netflix-Show, die den Selbstmord von Hannah Baker (Katherine Langford, 21) thematisiert, musste schon oft Kritik dafür einstecken, dass das Thema Suizid in der Darstellung verherrlicht würde. Deshalb forderten sowohl internationale Ärzte als auch Prominente eine Untersagung. Jetzt sprachen sich auch deutsche Ärzte für ein Verbot aus!

Katherine Langford bei "Tote Mädchen lügen nicht"Netflix
Katherine Langford bei "Tote Mädchen lügen nicht"

"Jugendliche, die sich mit der Idee der Selbsttötung beschäftigen, werden durch die Serie möglicherweise in Richtung Tat beeinflusst", fasste Josef Kahl, der Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, seine Bedenken gegenüber der Bild zusammen. Zudem breche die Serie internationale Richtlinien, die die Darstellungsweise von Suizid regele. Demnach dürfe die Selbsttötung nicht "drastisch und detailliert" dargestellt werden. Durch die Folge, in der Hannah sich schließlich in einer Badewanne mit einer Rasierklinge die Pulsadern aufschneidet, dürfte diese Regelung nicht eingehalten worden sein.

Katherine Langford alias Hannah Baker in "Tote Mädchen lügen nicht"Beth Dubber / Netflix
Katherine Langford alias Hannah Baker in "Tote Mädchen lügen nicht"

Netflix reagierte bereits auf die Anschuldigungen, dass die Serie nicht für psychisch kranke und labile junge Menschen geeignet sei: "Wir werden zudem eine zusätzliche Zuschauerwarnung vor die allererste Folge platzieren, als ergänzende Vorsichtsmaßnahme für diejenigen, die mit der Serie beginnen", erklärte der Sender gegenüber BuzzFeed. Außerdem wurden die Warnhinweise vor den einzelnen Episoden verschärft. Denkt ihr, dass die Serie in Deutschland verboten werden sollte? Stimmt ab!

Dylan Minette in einer "Tote Mädchen lügen nicht"-SzeneNetflix
Dylan Minette in einer "Tote Mädchen lügen nicht"-Szene
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