Für Hanka Rackwitz (48) ist es die wohl schwerste Reise ihres Lebens. Die Ex-Dschungelcamperin, die seit Jahren an Zwangsstörungen leidet, hat sich für eine Therapie entschieden. Doch leicht war der Entschluss für Hanka keineswegs, denn die Furcht vor den Untersuchungen und dem Leben ohne Zwänge ist groß.

Hanka Rackwitz in ihrer alten Wohnung
VOX / Franca Hoser
Hanka Rackwitz in ihrer alten Wohnung

"Die Angst lässt keinen Platz für Hobbys, keinen Platz für Freunde. Aber wenn die Angst dann weg ist, was mache ich denn dann?", erzählte sie dem Team von stern TV, das sie einen Tag vor ihrer Abreise in ihrem Wasserschloss in Mücheln besuchte. Die Immobilienmaklerin von Mieten, kaufen, wohnen begab sich in Therapie. Doch sie hatte im Voraus Hemmungen vor dem Tag, an dem die Zwänge nicht mehr ihren Alltag beherrschen würden.

Hanka Rackwitz, Dschungelcamp-Bewohnerin 2017
VOX / Franca Hoser
Hanka Rackwitz, Dschungelcamp-Bewohnerin 2017

Aber auch der Gedanke an die Therapie löste bei Hanka Bauchweh aus. "Wieso muss ich dahin? Wieso muss ich mich da wegsperren lassen? Hier ist doch alles so schön. [...] Ich habe das Gefühl, dass ich es nicht schaffe." In ihrem Schloss fühle sie sich am wohlsten, kenne ihre Wohnung gut. Hinzu kommt, dass sie selbst nicht mehr über ihre Vergangenheit sprechen möchte: "Ich kann langsam auch mein Leben nicht mehr erzählen. Seit zehn Jahren erzähle ich irgendwelchen wildfremden Menschen mein Leben."

Hanka Rackwitz bei "Grill den Henssler"
VOX / Frank W. Hempel
Hanka Rackwitz bei "Grill den Henssler"

Doch tatsächlich ist die 47-Jährige nach Süddeutschland gereist und ließ sich in einer Klinik am Chiemsee aufnehmen. Wie die Behandlungen laufen, verrät Hanka in der kommenden Woche bei stern TV.

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