Der Tod von Joi "S.J." Harris erschütterte Hollywood. Die "Deadpool"-Stuntfrau verstarb nach einem Motorrad-Crash bei den Dreharbeiten zum zweiten Teil des Superheldenstreifens. Wie es genau zu dem Unglück kommen konnte, wird immer noch untersucht. Eine andere Stuntfrau erhebt jetzt schwere Vorwürfe gegen die Produzenten!

Die Kollegin von Joi trainierte die Profi-Motorradfahrerin für die Szenen. The Hollywood Reporter verriet sie nun, dass sie bereits während der Dreharbeiten sehr skeptisch war. Harris hatte nämlich vor dem Film noch keine Stunterfahrung. "Sie verbesserte sich, aber ich habe ihr zugesehen und gedacht, 'Oh mein Gott, es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie gegen eine Wand kracht oder jemanden überfährt'."

Besonders erschütternd: Die Stunt-Lehrerin informierte die Produzenten über ihre Bedenken: "Sie waren gewarnt, ja." Auch der erfahrende Stunt-Koordinator Conrad Palmisano wirft den Zuständigen Fahrlässigkeit vor. Sie sollen darauf bestanden haben, eine Person des gleichen Geschlechts und mit der gleichen Hautfarbe wie die gedoubelte Schauspielerin Zazie Beetz zu engagieren. Dafür sollen sie die mangelnde Erfahrung von Harris in Kauf genommen haben.

Blake Lively und Ryan Reynolds bei der Met Gala 2017
Getty Images
Blake Lively und Ryan Reynolds bei der Met Gala 2017
Zazie Beetz und Joaquin Phoenix bei den Filmfestspielen in Venedig 2019
Getty Images
Zazie Beetz und Joaquin Phoenix bei den Filmfestspielen in Venedig 2019
Ryan Reynolds beim Screening von "Deadpool 2" in New York
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Ryan Reynolds beim Screening von "Deadpool 2" in New York
Haben die Produzenten eurer Meinung nach fahrlässig gehandelt?194 Stimmen
163
Ja, sie hatte zu wenig Erfahrung.
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Nein, sie war schließlich ein Motorrad-Profi.


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