Cool bleiben! Das rät jedenfalls Vera Int-Veen (50). Die Vorwürfe, Schwiegertochter gesucht würde ihre Kandidaten gezielt vor laufender Kamera bloßstellen und beabsichtigt in peinliche Situationen bringen, gibt es seit Staffel eins. Die Zuschauer würden zwar unterhalten werden, jedoch auf Kosten der Teilnehmer. Vera sieht das nicht so – es sei eben einfach mal keine schwere Kost im TV!

Diese Szenen sind vermutlich sogar Nicht-Guckern bekannt: Ob Nachhilfe in Sexualkunde am Küchentisch, ausgiebige Zungenspielchen von bisher unerfahrenen Küssern oder interessante Freizeitgestaltung wie Puzzle sammeln und Mettigel kneten. "Ich bin ein ganz einfach gestrickter Mensch mit einem kleinen Intellekt und liebe alles, was einfach ist", witzelt die Moderatorin gegenüber der Closer. Aber auch die blumige Bildsprache wie "harmoniesuchender Hundehalter Kevin" und "charismatischer Comupterspieler Guido" bekräftigt den Vorwurf, die Produzenten würden sich über die Teilnehmer lustig machen. Die 50-Jährige sieht auch das locker: "Wir machen Unterhaltung und operieren nicht am Herzen! Ich liebe diese Art der Unterhaltung", erklärt sie dem Magazin.

Wie genau Vera ihre Aussage meinte, bleibt offen. Ganz von sich gewiesen hat die ehemalige Talkshow-Masterin die Kritik jedenfalls nicht. Es ist kein Wunder, dass Amors Helferin überzeugt ist, dass leicht naives und gleichzeitig schlüpfriges Entertainment ankommt. Nachdem die erste Folge der neuen Staffel ordentlich floppte, setzte sich die zweite umso mehr durch. Die sexuelle Aufklärung der Turteltauben Oliver und Tutti kam an. Sex sells, weiß auch RTL.

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Klar. Davon lebt die Sendung! Aber ich habe kein Mitleid: Das weiß jeder Teilnehmer vorher.
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Ach nein. Sicher ist mal eine Spitze gegen die Teilnehmer dabei, aber boshaft sind diese dann nicht.


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