Für den Filmproduzenten Harvey Weinstein (65) zieht sich die Schlinge zu: Immer mehr Schauspielerinnen beschuldigen ihn wegen sexueller Belästigung. Harte Vorwürfe, die angeblich schon seit 13 Jahren unter der Hand bekannt sein sollen. Nun wurde ein weiteres Detail des Skandals bekannt: Matt Damon (47) habe 2004 die Veröffentlichung eines Artikels in der New York Times verhindert, in dem Harveys Taten aufgedeckt werden sollten.

Matt Damon bei der "Suburbicon"-Pressekonferenz 2017Kevin Winter / Getty Images
Matt Damon bei der "Suburbicon"-Pressekonferenz 2017

Die Reporterin Sharon Waxman recherchierte damals auch zu Fabrizio Lombardo, dem Chef des italienischen Büros von Harveys Produktionsfirma. Dieser sei heimlich dafür bezahlt worden, den heute 65-Jährigen mit Sex-Dates zu versorgen. Kurz nachdem die Arbeit an dem Artikel bekannt wurde, soll der Angeschuldigte den "Der talentierte Mr. Ripley"-Darsteller kontaktiert haben: "Harvey hat mich angerufen und gesagt, dass sie eine Story über Fabrizio schreiben, die wirklich negativ werden soll", erinnert sich der 47-Jährige jetzt gegenüber Deadline. "Wenn ich mich recht entsinne, habe ich Sharon angerufen und ihr nur erzählt, wie meine Erfahrung mit Fabrizio war. Das ist alles", weist er die Vorwürfe von sich. Unter anderem dieser Anruf habe dann dazu geführt, dass der Artikel nicht publiziert wurde.

Harvey Weinstein und Fabrizio Lombardo bei der Premiere von "Michael Clayton"Pascal Le Segretain / Getty Images
Harvey Weinstein und Fabrizio Lombardo bei der Premiere von "Michael Clayton"

Schauspielkolleginnen wie Jessica Chastain (40) und Rose McGowan (44) äußerten zuletzt heftige Kritik an Matt, weil er sich nicht früher zu dem Sexskandal zu Wort gemeldet hatte. Auch dazu rechtfertigte sich der Hollywood-Star: "Ich habe fünf oder sechs Filme mit Harvey gemacht und sowas nie mitbekommen. Ich bedauere es für die betroffenen Frauen und finde es toll, dass sie jetzt die Stimme erheben!"

Produzent Harvey Weinstein bei einem Event seiner FirmaAlberto E. Rodriguez / Getty Images
Produzent Harvey Weinstein bei einem Event seiner Firma
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Ja, immerhin ist er selbst Vater von vier Töchtern. Wenn er davon gewusst hätte, wäre er eingeschritten!
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Nein, ich glaube, dass viele Männer in Hollywood unter einer Decke stecken.


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