Sie sagt ab! Caitlyn Jenner (68) ist eine der bekanntesten Transgenderfrauen der Welt. Ihre Berühmtheit nutzt sie, um sich mit ihrer Stiftung für die Gleichberechtigung und die Gesundheit von Transgendern und ihren Familien einzusetzen. Für ihr Engagement sollte ihr jetzt von der St. John's Organisation ein Preis verliehen werden – Caitlyn lehnte aber ab.

Nach dem Aufschrei von queeren Aktivisten hatte sie selbst zusammen mit den Veranstaltern entschieden, dass es besser sei, ihr die Auszeichnung im Rahmen des "TransNation Film Festival" nicht zu verleihen. "Ich verstehe, dass meine Anwesenheit vom eigentlichen Zweck der Veranstaltung ablenkt, nämlich die wichtige und lebensrettende Arbeit von St. Johns zu feiern!", äußerte sich die ehemalige Olympia-Siegerin auf ihrer eigenen Internetseite CaitlynJenner.com. Caitlyn war, laut Angaben von LGBTQ Nation, wegen ihrer Unterstützung von US-Präsident Donald Trump (71), die sie mittlerweile widerrufen hat, und ihrem Widerstand gegen die Gleichberechtigung der Ehe, in die Kritik der Trans-Community geraten. Ihr Engagement für die Unterstützung von ausgeschlossenen Gemeinschaften werde die 67-Jährige mit ihrer Stiftung allerdings trotzdem weiterführen.

Schon seit sie denken kann, litt Caitlyn unter einer Geschlechtsidentitätsstörung. Sie fühlte sich nicht wohl in ihrem eigenen Körper. Geoutet hatte sich die Transgenderfrau allerdings erst mit 60 Jahren. Auch mit dem berühmten Cover der Vanity Fair hatte sie sich für die Sichtbarkeit von Transgendern eingesetzt und für Aufmerksamkeit für diese ausgegrenzte Gruppe gesorgt.

Caitlyn Jenner auf einer Gala in St. PaulAdam Bettcher / Getty
Caitlyn Jenner auf einer Gala in St. Paul
Caitlyn Jenner auf einer Veranstaltung in Los AngelesJerod Harris / Getty
Caitlyn Jenner auf einer Veranstaltung in Los Angeles
Caitlyn Jenner bei den britischen LGBT Awards in LondonWENN
Caitlyn Jenner bei den britischen LGBT Awards in London
Was sagt ihr dazu, dass Caitlyn den Award abgelehnt hat?554 Stimmen
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Finde ich gut! Sie will, dass sie Stiftung im Mittelpunkt steht und nicht sie als Person!
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Das finde ich nicht gut! Immerhin hat sie sich persönlich für den Zweck der Community eingesetzt.


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