Sie bricht ihr Schweigen! Mit ihm startete der große Hollywood-Sexskandal. Produzent Harvey Weinstein (65) soll etliche Frauen sexuell belästigt und teilweise sogar vergewaltigt haben. Auch seine ehemalige Assistentin Zelda Perkins brachte schwere Vorwürfe gegen den Filmemacher vor. Er soll 1998 versucht haben, eine ihrer Kolleginnen zu vergewaltigen. Jetzt spricht sie zum ersten Mal in der Öffentlichkeit über die Anschuldigungen.

In einem Interview mit der BBC brach Weinsteins ehemalige Mitarbeiterin eine Verschwiegenheitserklärung, die sie jahrelang zum Schweigen gezwungen hatte. "Es gab Situationen, in denen ich versucht habe, diese Übereinkunft zu umgehen, aber es war beinahe unmöglich", erklärte Zelda ihre bisherige Zurückhaltung. Nach dem mutmaßlichen Angriff auf ihre Kollegin habe sie das "abscheuliche Monster" und den "Meister der Manipulation", wie sie Weinstein nannte, zur Rede zu stellen wollen. Jedoch ohne Erfolg. Eine Vorgesetzte habe ihr daraufhin geraten, sich einen Anwalt zu nehmen.

In der Produktionsfirma habe die damals 24-Jährige nach diesem Zwischenfall nicht mehr arbeiten wollen. Für ihr Schweigen zu den Vorwürfen soll sie nicht nur 168.000 Dollar erhalten haben, sondern auch die Zusicherung, dass Weinstein zukünftig eine Therapie machen werde. Eine Kopie der schriftlichen Vereinbarung habe sie nie erhalten.

Harvey Weinstein, Hollywood-ProduzentDavid Livingston / Getty Images
Harvey Weinstein, Hollywood-Produzent
Harvey Weinstein bei einer Vorführung von "Reservoir Dogs" in New York CityJamie McCarthy/Getty Images
Harvey Weinstein bei einer Vorführung von "Reservoir Dogs" in New York City
Harvey Weinstein in New YorkElder Ordonez / Splash News
Harvey Weinstein in New York


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