Was steckte wirklich hinter der Tat? Der ehemalige DSDS-Kandidat Manuel Hoffmann muss für neun Jahre ins Gefängnis. Das Limburger Landgericht sprach den Sänger am Freitag im Fall des versuchten Mordes schuldig. Der Castingshow-Star hatte seinem Mitbewohner mit einem Pokal den Schädel zertrümmert. Laut Urteilsbegründung führten die beiden jedoch eine viel engere Beziehung zueinander: Manuel und Peter W. sollen einmal ein Paar gewesen sein!

Wie ein Gerichtssprecher der Hessenschau mitteilt, ordnete die Schwurgerichtskammer den versuchten Mord als Beziehungstat ein. Demnach hätten Manuel und Peter W. eine Beziehung geführt, die vor den folgenreichen Ereignissen jedoch in die Brüche ging. Nach der Trennung hatte der einstige DSDS-Star aus Rücksicht zu seinem Ex-Partner seine neuen Liebschaften zunächst verheimlicht. Nach einiger Zeit hatte Manuel jedoch genug von dem Versteckspiel und fühlte sich erdrückt. Laut des Gerichts fasste er daraufhin den Entschluss, Peter W. zu töten.

Für das Gericht stand daher fest, dass es sich bei der Tat nicht um Notwehr handelte, wie Manuels Verteidigung fortwährend behauptete. Dagegen sprechen auch die grausigen Details der Gewalttat: Der Urteilsbegründung ist zu entnehmen, dass Manuel 33 Mal auf das Opfer einschlug. Elf Mal traf er ihn mit dem Pokal auf den Kopf, weitere 22 Hiebe bekamen die Arme und Hände ab. Erst als sich Peter W. tot stellte, beendete der 27-Jährige die Attacke.

Manuel Hoffmann bei einer DSDS-MottoshowGetty Images
Manuel Hoffmann bei einer DSDS-Mottoshow
Ex-DSDS-Sänger Manuel Hoffmann vor GerichtActionPress
Ex-DSDS-Sänger Manuel Hoffmann vor Gericht
Manuel Hoffmann in der 7. DSDS-Mottoshow 2010Getty Images
Manuel Hoffmann in der 7. DSDS-Mottoshow 2010


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