Können sie sich beim Echo nicht benehmen, werden Farid Bang (31) und Kollegah (33) eben kurzerhand entfernt. Die beiden Rapper wurden trotz vermeintlich rassistischer Song-Lyrics nominiert: Ihr drittes gemeinsames Werk "Jung, brutal, gutaussehend 3" hat die Chance, als "Album des Jahres" ausgezeichnet zu werden. Die Veranstalter fürchten sich vor verbalen Provokationen in der Show – für den Notfall haben sie jedoch eine Lösung parat!

Falls die Rüpel-Hip-Hopper Faxen machen sollten, wird das Fernsehpublikum diese gar nicht erst mitbekommen. Da regelmäßig Reklameclips die von Vox ausgestrahlte Awardshow unterbrechen werden, wird diese zeitversetzt übertragen. Das verschafft der Produktion Zeit, bei sittlichen Aussetzern der zwei Musiker rechtzeitig eingreifen und diese Momente vor der Ausstrahlung herausschneiden zu können. "Wir werden natürlich dafür Sorge tragen, dass antisemitische Inhalte nicht übertragen werden. Sollten sie im Rahmen der Veranstaltung geäußert werden, kommen wir unserer Verantwortung und unserer Überzeugung nach und werden sie entfernen", erklärte ein Sprecher des Senders gegenüber Bild.

Prinzipiell ist diese Absicherung nichts Ungewöhnliches im Business. So konnte man auch bei Germany's next Topmodel 2015 nach einer Bombendrohung schnell reagieren, indem erst Werbung und anschließend ein Spielfilm gezeigt wurde.

Kollegah beim ECHO 2016Getty Images
Kollegah beim ECHO 2016
Farid Bang bei der "Fast and Furious 8"-Premiere in Berlin 2017AEDT/WENN.com
Farid Bang bei der "Fast and Furious 8"-Premiere in Berlin 2017
Tom Kaulitz beim GNTM-Finale 2018 in DüsseldorfFlorian Ebener/Getty Images
Tom Kaulitz beim GNTM-Finale 2018 in Düsseldorf
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