Kurz vor seinem Tod im August 2014 hatte Robin Williams (✝63) mit seinem sich verschlechternden Gesundheitszustand immens zu kämpfen! Der Hollywood-Star litt unter einer beginnenden Alzheimer-Erkrankung, der Lewy-Körper-Demenz. Die langsam auftretenden Symptome machten dem Comedian stark zu schaffen – das äußerte sich vor allem in depressiven Phasen und Angstzuständen. Die letzten Tage an einem Filmset waren dadurch besonders qualvoll für ihn: Eine Maskenbildnerin erinnerte sich jetzt, wie herzzerreißend die Zusammenarbeit mit dem Schauspieler war!

"Er schluchzte jeden Abend in meinen Armen. Es war schrecklich. Schrecklich", verriet die Make-up-Artistin Cheri Minns in der mit Spannung erwarteten Biografie Robin von Dave Itzkoff über die gemeinsamen Dreharbeiten. Sie habe versucht, den Oscar-Gewinner aufzubauen, doch die Hirnkrankheit, von der der "Patch Adams"-Darsteller Zeit seines Lebens nichts wusste, war bereits vorangeschritten: "Er weinte nur und sagte: 'Ich kann nicht, Cheri. Ich weiß nicht mehr wie. Ich weiß nicht mehr, wie man witzig ist.'"

Cheri habe nach diesen Worten Angst um Robin gehabt: "Ich saß nachts vor dem Computer und googelte 'Wie man mit einem Paranoiden umgeht', um nichts Falsches zu ihm zu sagen." Bei dem Kinostreifen "Nachts im Museum: Das geheimnisvolle Grabmal", in dem Robin an der Seite von Ben Stiller (52) spielt, handelt es sich um seinen letzten. Kurz bevor der Dreh abgeschlossen war, nahm er sich das Leben.

Sind Sie selbst depressiv oder haben Sie Selbstmordgedanken? Dann kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

Robin Williams, SchauspielerNikki Nelson/ WENN
Robin Williams, Schauspieler
Robin Williams und Ben StillerWENN
Robin Williams und Ben Stiller
Robin WilliamsGetty Images
Robin Williams


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