Er sorgte im Vorfeld der Fußball-WM 2018 für einen Eklat: FC Bayern München-Spieler Sandro Wagner (30) erklärte seinen Rücktritt aus der deutschen Fußballnationalmannschaft. Auslöser war eine Entscheidung von Joachim Löw (58). Der Bundestrainer hatte ihn nicht für den vorläufigen Kader für die Weltmeisterschaft in Russland nominiert. Dieser Entschluss muss den Fußballer hart getroffen haben, denn danach äußerte er scharfe Kritik an Löw. Der wehrt sich jetzt.

Nach seinem Rücktritt hat Sandro erklärt: "Für mich ist klar, dass ich mit meiner Art, immer offen, ehrlich und direkt Dinge anzusprechen, anscheinend nicht mit dem Trainerteam zusammenpasse." Diese Worte stießen dem Bundestrainer bitter auf. Er sagte diesbezüglich gegenüber Bild: "Ich empfinde es als Kritik gegenüber seinen Kollegen, die auch spielen. Er stellt manche dar, die bei uns schon ewig spielen, die zu den Führungsspielern gehören, als wären sie ausgemachte Vollidioten."

Er könne die Enttäuschung des Star-Kickers zwar verstehen, finde dessen indirekte Kritik an seinen Kollegen aber hanebüchen. Übrigens müssen kurz vor der WM noch einmal alle Spieler bangen – vier Kandidaten werden von Löw nämlich noch einmal aus dem Kader gestrichen.

Fußballer Sandro Wagner beim Freundschaftsspiel in Dänemark 2017Patrik Stollarz / Getty Images
Fußballer Sandro Wagner beim Freundschaftsspiel in Dänemark 2017
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Joachim Löw
Sandro Wagner, FußballerGLYN KIRK/AFP/Getty Images
Sandro Wagner, Fußballer
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