Für Nuhsan C., besser bekannt als Deutschrap-Star Jigzaw, wird es jetzt richtig ernst! Der Sprachkünstler hatte vor fast drei Monaten Schlagzeilen gemacht, als ihn sein Musikerkollege Kollegah (34) für stolze 40.000 Euro Kaution aus der Haftanstalt in Hagen freikaufte. Nuhsan war damals wegen gefährlicher Körperverletzung zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden – doch sein Anwalt ging in Revision und Felix Blume, wie Kolle bürgerlich heißt, konnte seinen Freund zu sich holen. Nun hat die Berufungsverhandlung gegen Jigzaw am Landgericht Hameln begonnen!

Sowohl Kollegah als auch Jigzaw hatten auf ihren Instagram-Accounts ihre Follower dazu aufgerufen, zahlreich beim Prozessauftakt am Mittwochmorgen zu erscheinen. Die Folge: Die Polizei sicherte schon vor Beginn der Anhörung mit einem Großaufgebot das Gebäude – sogar Zäune sollen errichtet worden sein, wie Bild berichtete. "Der große Andrang blieb aber aus. Die Fans verhielten sich ruhig und friedlich", erklärte ein Polizeisprecher später. In der Verhandlung wird derzeit der Fall noch einmal aufgerollt, für den Nuhsan zum Knastaufenthalt verurteilt worden war. Ihm wird vorgeworfen, einen Mann mit einer Machete attackiert zu haben.

Zu einem Urteil sei es bisher aber noch nicht gekommen. Am ersten Verhandlungstag der Berufung wurden laut Informationen der Zeitung nur Zeugen vernommen. Am 30. August soll es dann weiter gehen. Dann wird sich auch final entscheiden, ob Jigzaw weiterhin in Freiheit mit seinem Freund Kollegah Musik aufnehmen kann oder doch noch einmal hinter Gittern verschwindet.

Kollegah bei der Echo-Verleihung 2018 in Berlin
Getty Images
Kollegah bei der Echo-Verleihung 2018 in Berlin


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