Mit dieser Redewendung hat sich Silvia Wollny (53) selbst ins Aus geschossen. Eigentlich wollte die amtierende Promi Big Brother-Gewinnerin ihren Fans doch nur ein besinnliches Weihnachtsfest wünschen. An Heiligabend resümierte sie das Jahr 2018 und teilte ihre Gedanken im Netz mit. Ihre Follower waren schockiert: Silvia nutzte eine Floskel aus dem 18. Jahrhundert und sprach von "Mohr", einer veralteten Bezeichnung für einen Schwarzen – worauf sie sich etliche Rassismusvorwürfe anhören musste!

"Den wahren Charakter von Menschen erkennst du daran, wie sie mit dir umgehen, wenn der Mohr seine Arbeit getan hat", schrieb Silvia auf Facebook. In den 1780er Jahren formulierte der Dichter Friedrich von Schiller diesen Satz in einem seiner Dramen: Gemeint ist, dass jemand auf sehr undankbare Weise abgeschoben wird, weil man ihn nicht mehr braucht, nachdem er seinen Zweck erfüllt hat. Zu früheren Zeiten ist die Verwendung von "Mohr" üblich gewesen – heutzutage jedoch eher ein No-Go, weshalb ein regelrechter Shitstorm über Silvia einbrach.

"Eigentlich rechtfertige ich mich nicht, aber da mir nach meinem letzten Posting Rassismus unterstellt worden ist: Leute, es war ein Ironie-Spruch und sollte auf keinen Fall irgendwie falsch rüberkommen", erklärte sich Silvia jetzt auf ihrem Profil. Sie habe niemanden beleidigen wollen: "Jeder Mensch ist gleich und ich akzeptiere jeden, mache dort keine Unterschiede. [...] Tut mir leid", entschuldigte sich die kultige TV-Mutter weiter.

Silvia Wollny, TV-Star
Instagram / wollnysilvia
Silvia Wollny, TV-Star
Harald Elsenbast und Silvia Wollny
RTL II
Harald Elsenbast und Silvia Wollny
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Nein, ich war doch sehr irritiert.


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