Kämpfe, Entführung, Flucht, Russisch Roulette – "Die durch die Hölle gehen" (1978) ist nicht nur ein Anti-Kriegsfilm, der die Grausamkeiten und den Horror des Vietnamkriegs enthüllt. Der Titel scheint auch Programm für das gewesen zu sein, was sich vor 40 Jahren hinter den Kulissen abgespielt hat. Denn während der Dreharbeiten kam es zu einem schockierenden Zwischenfall, der unter anderem auch Robert De Niro (75) beinahe das Leben gekostet hätte!

In einem Interview mit der britischen Tageszeitung Daily Mirror berichtet Schauspieler John Savage von einem Außendreh am thailändischen Fluss Kwai, der aufgrund der politischen Situation von einem Helikopter überwacht worden war. Der heute 69-Jährige hielt sich gerade mit Robert De Niro und Christopher Walken (75) an den Streben einer Brücke fest, als der Hubschrauber versehentlich ihre Sicherungsseile durchtrennte. Während Christopher sich habe retten können, schwebten John und Robert in knapp 20 Metern Höhe in Lebensgefahr. Schließlich verloren beide den Halt und stürzten in den Fluss. Wie durch ein Wunder verfehlten sie beim Aufprall die Felsen und konnten sich zum Boot des Produktionsteams retten.

"Es fühlte sich an, als würden wir in den Krieg ziehen, nur um diesen Film zu drehen", berichtet der US-Schauspieler im Interview. Seiner Meinung nach würde heutzutage kein Studio mehr seine Stars einer solchen Gefahr aussetzen. "Die durch die Hölle gehen" gewann damals fünf Oscars und genießt inzwischen Kultstatus.

Robert De Niro, SchauspielerTheo Wargo/Getty Images for Tony Awards Productions
Robert De Niro, Schauspieler
"The Dead Zone"-Schauspieler Christopher WalkenNicholas Hunt / Getty Images
"The Dead Zone"-Schauspieler Christopher Walken
Robert De Niro im November 2018Dimitrios Kambouris/Getty Images for Museum of Modern Art
Robert De Niro im November 2018
Wusstet ihr von Roberts "Nahtod"-Erfahrung?168 Stimmen
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Ja, das war mir bekannt.
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Nein, das überrascht mich schon.


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