Heute geht mit "Pose" eines der wohl buntesten und authentischsten Serien-Erlebnisse an den Start! Die Netflix-Produktion konnte schon im Vorfeld des deutschsprachigen Starts überzeugen - unter anderem mit einem erstaunlichen Cast: Das Drag-Drama beschäftigt nämlich vor und hinter der Kamera mehr transsexuelle Darsteller und Autoren wie keine andere US-amerikanische Produktion zuvor. In der Serie von Regisseur Ryan Murphy (53) geht es um die bunte New Yorker House- und Ballroom-Szene, also eine der blühendsten Subkulturen der 80er Jahre. Trump-Kritik gibt's zudem noch obendrauf!

Zu Beginn der Pilotfolge stellt die Figur Blanca, dargestellt von der 28-jährigen Schauspielerin MJ Rodriguez, klar, für wen die Türen des Ballrooms vor allem offen stehen: für geächtete homosexuelle und transsexuelle Menschen, vorrangig Schwarze und Latinos. Hier können sie Rampenlicht und Anerkennung erfahren, was ihnen im weißen Amerika sonst verwehrt bleibt. Das Establishment wird durch Donald Trumps (72) Imperium symbolisiert. Der Trump Tower spielt dabei in der Serie eine wichtige Rolle: Das pompöse Gebäude ist Zentrum des amerikanischen Traums und steht – nicht unkritisch – für Luxus und Erfolg.

Neben einigen bisher unbekannten Schauspielern gehören auch ein paar vertraute Gesichter zum Ensemble: Neben Evan Peters (32), der bereits in American Horror Story auf sich aufmerksam machte, ist auch Kate Mara (35) aus House of Cards mit von der Partie.

Ryan Murphy, Hollywood-ProduzentFrederick M. Brown/Getty Images
Ryan Murphy, Hollywood-Produzent
MJ Rodriguez bei den Emmy AwardsGetty Images
MJ Rodriguez bei den Emmy Awards
Evan Peters in New York 2018Getty Images
Evan Peters in New York 2018
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Auf jeden Fall, klingt super interessant!
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