Liam Neeson (66) wird vom Publikumsmagneten zum Kassengift: Er hat mit einer schockierenden Beichte für Entsetzen gesorgt. Der Schauspieler sagte in einem Interview, er habe vor etwa 40 Jahren wahllos einen schwarzen Mann töten wollen. Eine Freundin war demnach von einem Unbekannten mit dunkler Hautfarbe vergewaltigt worden. Er sei daraufhin tagelang mit einem Knüppel durch seine Heimatstadt gezogen, in der Hoffnung auf eine tödliche Konfrontation mit einem Schwarzen. Zuschauer fragen nun: Darf so ein Mensch im neuen Men in Black-Film auftreten?

Zwar zeigt sich Liam rückblickend entsetzt über sein damaliges Verhalten. Allerdings fordern viele Fans, dass er und auch Hollywood nach dieser Offenbarung nicht so einfach zum Tagesgeschäft übergehen. Vor allem Liams nächster Film gerät da ins Kreuzfeuer. Er ist ausgerechnet im Spin-off "Men in Black: International" zu sehen, das am 13. Juni 2019 in den deutschen Kinos startet. Auf Twitter formiert sich Widerstand. Einige Nutzer fordern, den 66-Jährigen aus dem bereits abgedrehten Streifen herauszuschneiden.

Dafür gab es jüngst einen Präzedenzfall: Kevin Spacey (59) wurde nach Missbrauchsvorwürfen in letzter Minute aus "Alles Geld der Welt" entfernt. Christopher Plummer (89) drehte seine Szenen nach und war 2018 für die Rolle sogar für einen Oscar nominiert. Noch hat sich das Studio nicht zu dem Skandal geäußert. Auch der originale "Men in Black"-Star Will Smith (50) hält mit seiner Meinung bislang hinter dem Berg.

"Men in Black: International"-Filmplakat2018 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH
"Men in Black: International"-Filmplakat
Liam Neeson in New York CityGetty Images
Liam Neeson in New York City
Kevin Spacey beim Founders Festival 2017ActionPress / Petra Schönberger / Future Image
Kevin Spacey beim Founders Festival 2017
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