"Leaving Neverland" erhitzt weiter die Gemüter. In der Dokumentation werfen Wade Robson (36) und James Safechuck dem verstorbenen Popstar Michael Jackson (✝50) vor, sie als Kinder sexuell missbraucht zu haben. Die Männer widersprechen damit ihren eigenen Aussagen vor Gericht, die 2005 mit zu einem Freispruch des Stars geführt hatten. Wie aufgeheizt die Stimmung ist, erfährt jetzt auch Oprah Winfrey (65), die beide Männer in ihrer Show begrüßte – und schon im Vorfeld Hass erntete.

In einem Clip des Oprah Winfrey Networks, der vorab veröffentlicht wurde, erklärt die Talk-Masterin ihrem Publikum, wie allgegenwärtig das Thema des sexuellen Missbrauchs ist. In ihren 25 Jahren im TV habe sie dem Missbrauch 217 Folgen gewidmet. Es gehe damit weit über Michael als Person hinaus. Ob sie den Anschuldigungen der Filmemacher glaubt, geht aus dem kurzen Clip nicht hervor. Dennoch fallen die Reaktionen in den sozialen Netzwerken teils verheerend aus. Auf Twitter häuften sich die kritischen Kommentare, darunter auch schlichte Beleidigung wie: "Oprah ist ein f***ing Schwein."

Auf dem Kurznachtrichtendienst fanden sich aber auch ausformulierte Anklagen. Ein User schrieb: Wenn Oprah eines Tages sterbe, werde es hoffentlich auch Menschen geben, "die ihren Ruf in der Art und Weise beschmutzen, wie es jetzt mit Michael Jackson geschieht. Und die Menschen, die sie einst in ihren inneren Kreis gelassen hat, werden den Weg dafür bereiten."

Michael Jackson
Getty Images
Michael Jackson
Oprah Winfrey, Moderatorin
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Oprah Winfrey, Moderatorin
Michael Jackson bei einem Konzert in Großbritannien 1992
AFP / Getty Images
Michael Jackson bei einem Konzert in Großbritannien 1992


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