Details aus den Gerichtsakten: Der Tod von Nipsey Hussle (✝33) gab bisher noch einige Rätsel auf. Zwar ist bekannt, dass der Rapper mutmaßlich von einem Mann namens Eric Holder erschossen wurde, das Motiv für die blutige Tat war bislang aber unklar. Aus am Donnerstag veröffentlichten Unterlagen geht nun hervor: Nipsey hat sich offenbar noch wenige Minuten vor seinem Tod mit seinem Mörder unterhalten.

In dem vier-minütigen Gespräch sei es laut der News-Seite People darum gegangen, dass Nipsey Eric beschuldigt habe, Geheimnisse ausgeplaudert zu haben. Die Unterhaltung sei von Zeugen als nicht lautstark oder streitlustig empfunden worden. Eric habe den Rapper daraufhin gefragt, ob er anderen noch nie zu viel verraten habe. Danach sei er in sein Auto gestiegen, habe seine Freundin gebeten, um den Block zu fahren und dort anzuhalten. Dort soll er seine Waffe geladen haben, um anschließend zu Nipsey zurückzukehren und ihn mit mehreren Schüssen zu töten.

Der Rapper wurde nur 33 Jahre alt. Sein mutmaßlicher Mörder plädiert trotz der erdrückenden Beweislast darauf, unschuldig zu sein. Im bevorstehenden Prozess droht Eric bei einer Verurteilung für den im März verübten Mord lebenslange Haft.

Nipsey Hussle, RapperSIPA PRESS / Action Press
Nipsey Hussle, Rapper
Nipsey Hussle im Februar 2019Getty Images
Nipsey Hussle im Februar 2019
Nipsey Hussle, RapperGetty Images
Nipsey Hussle, Rapper


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