Was ihre eigene Vergangenheit angeht, spart Schwesta Ewa (35) kein schmerzhaftes Detail aus. Mitte August erschien die Autobiografie der Rapperin und die hat es in sich: Schonungslos packt Ewa über ihre Zeit als Prostituierte aus und verschweigt auch nicht, dass sie als Kind vergewaltigt und später von einem Freier hinterrücks angegriffen wurde. Wesentlich besser geht es ihr nun mit Töchterchen Aaliyah Jeyla in ihrem Leben – doch beinahe hätte sie sich gegen die Geburt der Kleinen entschieden.

In ihrem Buch Enthüllungen – Das Leben f*ckt am härtesten berichtet die 35-Jährige von dem Moment, in dem sie von ihrer Schwangerschaft erfuhr. Zu der Zeit, in der sie täglich mit einer Vorladung des Bundesgerichtshofes zu ihrem Revisionsprozess gerechnet hatte, ging es ihr körperlich und psychisch miserabel. Bei einem Arztbesuch erfuhr sie dann von dem Kind unter ihrem Herzen. "Der eröffnete mir, dass ich schwanger sei. Von meinem neuen Freund. Ich ließ mich tief in den Sessel fallen. 'Können wir es noch abtreiben?', fragte ich intuitiv. In der Vergangenheit hatte ich bereits zweimal abgetrieben. Es war für mich keine große Sache", schildert Ewa die Situation.

Ein Kind zu bekommen sei für sie zunächst undenkbar gewesen: "Ich hatte doch nicht mal mein eigenes Leben im Griff. Wie sollte ich dann Verantwortung für ein anderes Wesen übernehmen? Aber je länger ich darüber nachdachte, desto mehr freundete ich mich mit dem Gedanken an." Vor allem die Motivation, ihrer Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen und sich selbst radikal zu verändern, beeinflusste Ewas Entscheidung. Bald wird sie mit Aaliyah in ein Mutter-Kind-Gefängnis ziehen, um den Rest ihrer Haftstrafe zu verbüßen.

Rapperin Schwesta Ewa, 2018Andreas Rentz/Getty Images for Constantin Film
Rapperin Schwesta Ewa, 2018
Schwesta Ewa mit Töchterchen AaliyahInstagram / schwestaewa
Schwesta Ewa mit Töchterchen Aaliyah
Schwesta Ewa und ihre Tochter Aaliyah JeylaInstagram / schwestaewa
Schwesta Ewa und ihre Tochter Aaliyah Jeyla


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