Hätte er diesen Film besser lassen sollen? "Independence Day 2: Wiederkehr" kam 2016 als Fortsetzung auf die Kino-Leinwand – genau 20 Jahre nach dem erfolgreichen Science-Fiction-Klassiker von Regisseur Roland Emmerich (63) mit Will Smith in der Hauptrolle. Doch der zweite Teil des Fantasy-Spektakels kam bei den Kritikern überhaupt nicht gut an. Jetzt kommt raus: selbst der Filmemacher hat seine Dreh-Entscheidung bereut.

Im Interview mit Yahoo-Entertainment erklärte Roland Emmerich, warum er diesen Blockbuster nicht hätte beenden sollen: "Ich hätte Nein sagen sollen, denn plötzlich drehte ich etwas, was ich selbst immer kritisiert hatte – ein Sequel." Das Problem des Films liegt für den Regisseur auf der Hand: "Ich wollte einen Film genau wie den ersten machen, aber dann stieg Will Smith aus. Ich hätte den Film abbrechen sollen. Zuerst hatten wir ein viel besseres Skript, aber dann mussten wir ein neues zusammenkratzen", so der 63-Jährige Meister des Katastrophen-Films.

Bei der Mehrzahl der Kritiker fiel das Independence-Sequel dann auch gnadenlos durch. Auf der Plattform IMDb erreichte der Film nur 5 von 10 möglichen Punkten und auf Rotten Tomatoes, der Seite für Filmrezensionen, waren gerade mal 29 Prozent der Bewertungen positiv. Auch finanziell war der Film eine Enttäuschung. Bei Produktionskosten von 165 Millionen US-Dollar spielte er weltweit nur 380 Millionen US-Dollar ein.

Die Besetzung des Films "Independence Day" und Regisseur Roland Emmerich (r.)
Getty Images
Die Besetzung des Films "Independence Day" und Regisseur Roland Emmerich (r.)
Will Smith und Jeff Goldblum in "Independence Day"
ActionPress/United Archives GmbH
Will Smith und Jeff Goldblum in "Independence Day"
Roland Emmerich, Regisseur
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Roland Emmerich, Regisseur
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Der erste Teil hat mir besser gefallen.


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