Aufgrund der aktuellen Situation müssen viele TV-Shows weiterhin auf Zuschauer im Studio verzichten. Auch bei Wer wird Millionär? sind die Ränge deshalb seit Kurzem leer. Weil deswegen sowohl der Publikumsjoker als auch der Zusatzjoker wegfallen, wurden zwei neue Hilfsmöglichkeiten eingeführt: Die Kandidaten dürfen sich stattdessen mit ihren Begleitpersonen beraten oder in der Risiko-Variante ehemalige Quizshow-Gewinner befragen. Für Moderator Günther Jauch (63) sei das zwar eine gute Ersatzlösung – aufs Publikum verzichten will er auf Dauer aber nicht.

"Es war natürlich das erste Mal in 20 Jahren 'Wer wird Millionär?', dass wir ohne Zuschauer arbeiten mussten. Man kann sich schon dran gewöhnen, aber ich habe Sehnsucht nach dem Publikum", meinte der 63-Jährige im Gespräch mit RTL. Er hoffe, dass die Regelungen bald wieder gelockert würden, damit sie wieder in "voller Kraft" senden können. Solange freue er sich einfach darüber, dass mit den drei Millionären echte Profi-Joker zur Verfügung stünden.

Die erste Folge ohne Studiogäste wurde bereits Ende April ausgestrahlt. Kurz nach der Show verriet Günther, wie diese Premiere für ihn gewesen sei: "Ach, eigentlich war es eine lustige Sendung. Und ich glaube, so vom Verlauf her eigentlich genauso wie alle anderen." Weil aber nur die Begleitpersonen, Zusatzjoker und Millionäre geklatscht hätten, habe er vor allem akustisch ganz neue Erfahrungen gemacht.

Ronald Tenholte mit Günther Jauch bei "Wer wird Millionär?"
TVNOW / Stefan Gregorowius
Ronald Tenholte mit Günther Jauch bei "Wer wird Millionär?"
Günther Jauch bei "Wer wird Millionär?" im April 2020
TVNOW / Stefan Gregorowius
Günther Jauch bei "Wer wird Millionär?" im April 2020
Moderator Günther Jauch
TVNOW / Stefan Gregorowius
Moderator Günther Jauch
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