Siegfried Fischbachers Familie hat Abschied genommen. Anfang Januar war bekannt geworden, dass der Magier unheilbar an Krebs erkrankt war. Wenige Tage später dann die traurige Nachricht: Der Wahlamerikaner starb an den Folgen der Erkrankung. Sein Leichnam befindet sich in Las Vegas, wo er seit einigen Jahrzehnten mit seinem verstorbenen Kollegen und Freund Roy Horn gelebt hatte. Seine Angehörigen in Deutschland veranstalteten deswegen ohne Sarg eine Trauerzeremonie.

Am Freitag wurde die intime Feier in Siegfrieds Geburtsort Rosenheim veranstaltet. "Es ist eine familiäre und ganz kleine Versammlung wegen der Pandemie – und wir wollen das in aller Ruhe", erklärte seine Schwester Dolore im Vorfeld gegenüber dpa. Eine Beerdigung in den USA werde es allerdings auch geben. "Er wird drüben auch so wie Roy wahrscheinlich beigesetzt. Alles im Kleinen – so stelle ich mir das vor", gibt sie preis.

Roy war acht Monate vor dem 81-Jährigen gestorben. Er war den Folgen einer Corona-Infizierung erlegen. Nach dessen Tod hatte Siegfried offen in einem Bild-Interview über seinen Verlust gesprochen: "Für mich ist die Zeit stehengeblieben. Ich weiß oft gar nicht, welcher Tag gerade ist." Doch einer Sache war sich der Wildkatzenliebhaber zu dem Zeitpunkt sicher: "Roy ist jetzt drüben angekommen und bereitet dort alles für mich vor!"

Siegfried Fischbacher mit seiner Schwester Dolore, seiner Tante Barbara und seinem Bruder Marinus
POOL 289
Siegfried Fischbacher mit seiner Schwester Dolore, seiner Tante Barbara und seinem Bruder Marinus
Siegfried Fischbachers Schwester Margot Fischbacher (Schwester Dolore)
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Siegfried Fischbachers Schwester Margot Fischbacher (Schwester Dolore)
Siegfried Fischbacher und Roy Horn, 2015
Getty Images
Siegfried Fischbacher und Roy Horn, 2015


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