Seit mehr als zwanzig Jahren ist Harry Potter ein globales Phänomen. Die siebenteilige Geschichte aus der Feder J.K. Rowlings (55) verzückte Millionen, noch heute können sich Fans an den Romanverfilmungen kaum sattsehen. Ausgerechnet einer der Darsteller scheint jedoch froh zu sein, Abstand zu der Filmreihe gewonnen zu haben. Matthew Lewis (31), der als Kind in die Rolle des Neville Longbottom schlüpfte, verbindet keine allzu positiven Gefühle mit dem Anschauen seiner alten Szenen.

"Ich finde es ziemlich schwierig, wenn sich zu viel von mir selbst in einem Charakter zeigt. Es ist einfacher, wenn ich jemand komplett anderes spielen kann. Wie einen Polizisten in London oder jemand Reiches", gestand der Schauspieler im Gespräch mit New York Times. Es sei "schmerzhaft", wie viel von ihm sich in Neville widerspiegele. "Wann immer ich die Filme schaue, denke ich: 'Das ist nicht Neville, das bist du'", ergänzte der 31-Jährige.

Auch David Yates (57), der Regisseur der letzten vier Verfilmungen, gab im Interview zu, gewisse Gemeinsamkeiten zwischen Matthew und dessen Figur erkannt zu haben. "Er ist mit dem Fortschreiten der Dreharbeiten selbstbewusster geworden, neugieriger, präsenter", erzählt David. Zu einem positiven Fazit kommt Matthew dennoch: "Wenn es etwas gibt, wofür sich die Menschen an dich erinnern, gibt es Schlechteres als das 'Harry Potter'-Franchise. Es hat mir Türen zu Räumen geöffnet, die ich sonst nie hätte betreten können."

Daniel Radcliffe und Matthew Lewis in "Harry Potter und der Orden des Phönix"
ActionPress
Daniel Radcliffe und Matthew Lewis in "Harry Potter und der Orden des Phönix"
Matthew Lewis vor dem Hogwarts-Schloss in den Universal Studios in Orlando
Instagram / mattdavelewis
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Tom Felton, Emma Watson, Evanna Lynch, Bonnie Wright und Matthew Lewis
Instagram / emmawatson
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Auf jeden Fall, so eine Rolle kann einen sicher mit den eigenen Unsicherheiten konfrontieren.
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Es geht, schließlich ist er auch unheimlich daran gewachsen.


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