Janine Kunze (46) zeigt sich reumütig. Die Schauspielerin diskutierte in der vergangenen Woche neben Thomas Gottschalk (70), Jürgen Milski (57) und Micky Beisenherz (43) in der WDR-Talkshow "Die letzte Instanz" über Alltagsrassismus, unter anderem gegen Sinti und Roma. Daraufhin kassierten sowohl der Sender als auch die Gäste daraufhin einen gewaltigen Shitstorm. Der Grund: Niemand der betroffenen Gruppen wurde zu der Diskussionsrunde eingeladen – stattdessen tauschten sich vier weiße Prominente über rassistische Begrifflichkeiten aus und taten diese ab. Kunze entschuldigte sich nun für ihre Aussagen.

"Da sitzen wahrscheinlich zwei, drei Leute – ich sage das jetzt echt mal so lapidar dahin – die haben vielleicht auch nichts Besseres zu tun und fangen da, in meiner Welt, mit so einem Quatsch an", führte die Moderatorin aus, als es um die Nutzung bestimmter Bezeichnungen ging, die der Zentralrat der Sinti und Roma als diskriminierend benannt hat. "Ich finde es nervig", meinte die Blondine. Aussagen, mit denen die 46-Jährige den Zorn der Zuschauer auf sich zog – woraufhin die dreifache Mutter sich auf Instagram für ihre Äußerungen entschuldigte: "Es tut mir unendlich leid und ich habe festgestellt, dass ich nicht ausreichend aufgeklärt bin."

Auch der WDR räumte indes sein Fehlverhalten ein: "Rückblickend ist uns klar: Bei so einem sensiblen Thema hätten unbedingt auch Menschen mitdiskutieren sollen, die andere Perspektiven mitbringen und/oder direkt betroffen sind", heißt es in einem offiziellen Statement auf Twitter.

Steffen Hallaschka, Jürgen Milski, Micky Beisenherz, Janine Kunze und Thomas Gottschalk
ARD
Steffen Hallaschka, Jürgen Milski, Micky Beisenherz, Janine Kunze und Thomas Gottschalk
Janine Kunze, Januar 2013 in Berlin
Getty Images
Janine Kunze, Januar 2013 in Berlin
Janine Kunze, Moderatorin
Instagram / janinekunzeofficial
Janine Kunze, Moderatorin


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