Ob man sich je an das Blitzlichtgewitter Hollywoods gewöhnen kann? Amanda Seyfried (35) jedenfalls dürfte daran so ihre Zweifel haben – obwohl sie schon seit deutlich mehr als einem Jahrzehnt ein fester Bestandteil der Filmfabrik ist. 2004 gelang ihr mit der Teenie-Komödie "Girls Club – Vorsicht bissig!" der Durchbruch, für ihre Rolle in "Mank" wurde sie zuletzt sogar für einen Oscar nominiert. Doch für die Schauspielerin hat die öffentliche Aufmerksamkeit auch so ihre Schattenseiten: Amanda leidet unter Angst und Panikattacken.

"Es fühlt sich an wie ein Kampf auf Leben und Tod", erklärte die 35-Jährige bei Sunday Today with Willie Geist. Der Körper zeige eine Kampf-oder-Flucht-Reaktion. "Dieser Endorphinausstoß und Druckabfall nach der Panikattacke sind wirklich außergewöhnlich. Man fühlt sich so befreit", führte Amanda aus. Es sei, als habe sich der Körper auf irgendeine Weise regeneriert. Sie finde es bizarr, dass die Panik sich physiologisch ausdrückt, obwohl sie eigentlich im Kopf anfängt. Amanda habe das Bedürfnis, anderen Menschen zu zeigen, dass sie trotz ihrer Bekanntheit völlig normal sei: "Es gibt niemanden, der mich mit Frühstück im Bett aufweckt, und ich werde auch nicht herumkutschiert."

Wann immer sie jemanden kennenlernt, wolle sie der Person vor Augen führen, dass man mit ihr reden könne. "Ich möchte Verbindungen zu anderen Menschen eingehen, so wie jeder andere auch. Einfach, weil ich wie jeder andere bin", erläutert Amanda, die mit ihrem Mann Thomas Sadoski (44), den beiden gemeinsamen Kindern und ihrer Mutter auf einer Farm im US-Bundesstaat New York lebt.

Amanda Seyfried beim 74. Filmfestival Venedig 2017
Getty Images
Amanda Seyfried beim 74. Filmfestival Venedig 2017
Thomas Sadoski und Amanda Seyfried, April 2019 in New York City
Getty Images
Thomas Sadoski und Amanda Seyfried, April 2019 in New York City
Amanda Seyfried im Juli 2018 in London
Getty Images
Amanda Seyfried im Juli 2018 in London
Hättet ihr geahnt, dass Amanda derart mit dem Rampenlicht zu kämpfen hat?97 Stimmen
66
Ja, das muss purer Stress sein!
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Nein, wie so viele andere wirkt sie immer sehr souverän...


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