Pink (41) ist außer sich! Die Sängerin hat sich bisher zwar nicht unbedingt als großer Sportfan geoutet. Doch jetzt schoss sie öffentlich gegen die europäische Handballföderation – der Grund: Dem norwegischen Frauenteam wurde eine Geldstrafe aufgebrummt, weil sie bei der Europameisterschaft in Bulgarien Shorts statt Bikinihosen trugen. Das sei ein klarer Regelverstoß. Pink stärkte den Sportlerinnen nun den Rücken und machte ihrem Ärger im Netz Luft.

"Ich bin sehr stolz auf die norwegischen Beachhandballerinnen, dass sie sich den eindeutig sexistischen Regeln für ihre 'Uniform' widersetzt haben", schrieb die "So What"-Interpretin auf Twitter. Man sollte den Verband, der sie zu der Strafe verdonnert hat, wegen Sexismus zur Rechenschaft ziehen, findet sie. "Gut gemacht, Ladys. Ich würde liebend gerne die Geldstrafe für euch übernehmen. Macht weiter so", erklärte sie abschließend.

Die Musikerin war längst nicht die Einzige, die die europäische Handballförderation für diese Aktion an den Pranger gestellt hat. Tennisstar Billie Jean King (77) äußerte sich ebenfalls kritisch. Dass Frauen dazu verpflichtet seien, Hosen zu tragen, die an der Seite höchstens zehn Zentimeter breit sind, empfindet sie als unfair. "Die Männermannschaft trägt Shorts. Diese Sexualisierung von Athletinnen muss aufhören", forderte sie.

Die norwegische Beachhandball-Mannschaft
Instagram / norwaybeachhandballwomen
Die norwegische Beachhandball-Mannschaft
Pink im März 2014
Getty Images
Pink im März 2014
Tennisstar Billie Jean King
Getty Images
Tennisstar Billie Jean King
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Absolut, ich finde die Strafe auch lächerlich.
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Nicht wirklich! Regelverstoß ist Regelverstoß.


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