Erlaubt Jan Hofer (71) sich da etwa einen Seitenhieb gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber? 35 Jahre war der Moderator der Chefsprecher der ARD-Nachrichtensendung Tagesschau. Im vergangenen Herbst machte er jedoch Schluss und wechselte im März zu RTL. Ab dem 18. August wird er abwechselnd mit Pinar Atalay die neue Sendung "RTL Direkt" moderieren. Vorab sorgt Jan jetzt mit einer pikanten Spitze gegen die ARD für Aufsehen.

Im GQ-Podcast "Nice am Stil" sprach der Brillenträger mit Janin Ullmann (39) über sein neues Projekt bei dem Privatsender, von dem er sich einiges erhofft. "Natürlich anders, aber kleiner, hoffentlich effektiver und ohne Schere im Kopf", stellte er sich die Zusammenarbeit mit seinem neuen Team vor – und kritisierte damit indirekt die ARD? Als "Schere im Kopf" wird eine Selbstzensur bezeichnet, die sich Journalisten hinsichtlich der Meinungs- und Pressefreiheit selbst auferlegen.

Was Jan genau mit der Anspielung meint, ließ er offen. Janin selbst schien sich der brisanten Äußerung jedoch bewusst und räusperte sich. In dem Gespräch lobte der ehemalige Let's Dance-Teilnehmer seine jahrzehntelange Arbeit bei der "Tagesschau" aber auch. Vermissen tut er die Sendung trotzdem nicht. "Ich bin ein ganz guter Abschließer", betonte das TV-Gesicht.

Jan Hofer, Ex-Chefsprecher der Tagesschau
NDR/Thorsten Jander
Jan Hofer, Ex-Chefsprecher der Tagesschau
Janin Ullmann im Dezember 2019
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Janin Ullmann im Dezember 2019
Jan Hofer, Nachrichtensprecher
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Jan Hofer, Nachrichtensprecher
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