Ist der Prozess für Jérôme Boateng (33) noch nicht vorbei? Der Fußballstar stand gestern in München vor Gericht – der Grund: Seine Ex-Partnerin wirft ihm häusliche Gewalt vor. Am Ende des Verhandlungstages wurde der Sportler wegen vorsätzlicher Körperverletzung mit Beleidigung schuldig gesprochen. Boateng muss 1,8 Millionen Euro Strafe zahlen. Vorbestraft ist er nach diesem Urteil nicht. Nun erwägt die Staatsanwaltschaft allerdings, gegen diese Entscheidung vorzugehen.

"Wir prüfen derzeit, ob wir Rechtsmittel ergreifen", erklärt die Sprecherin Anne Leiding nun einen Tag später gegenüber Bild. Ob sie also tatsächlich in Berufung gehen werden, ist damit noch nicht endgültig beschlossen. Die Gegenseite hatte eine Bewährungsstrafe von anderthalb Jahren gefordert sowie eine Geldauflage von 1,5 Millionen Euro. Boatengs Anwalt hatte sich hingegen für einen Freispruch seines Mandanten eingesetzt.

Boateng hatte vor Gericht alle Vorwürfe gegen ihn abgestritten. In ihrem gemeinsamen Urlaub, während dem es zu dem Vorfall gekommen sein soll, sei es nicht der 33-Jährige gewesen, der handgreiflich geworden sei. Laut eigenen Aussagen soll seine Ex diejenige gewesen sein, die ihn beleidigt und geschlagen hätte.

Jérôme Boateng und Kai Walden im Amtsgericht in München
Getty Images
Jérôme Boateng und Kai Walden im Amtsgericht in München
Jérôme Boateng, Fußballer
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Jérôme Boateng, Fußballer
Fußballer Jérôme Boateng im Juni 2020
Getty Images
Fußballer Jérôme Boateng im Juni 2020


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