Clueso (41) spricht offen über eine schwierige Zeit in seiner Kindheit. Der Sänger ging bereits vor vier Jahren mit einer sehr persönlichen Geschichte an die Öffentlichkeit. Einige Jahre zuvor hatte er eine Art Burn-out durchlebt. Doch auch als der "Chicago"-Interpret noch ein gutes Stück jünger war, kämpfte er mit Problemen. Aufgrund seiner Hyperaktivität musste der Musiker sogar zeitweise in stationäre Behandlung.

"Stillstand ertrage ich immer noch nicht besonders gut. Ich bin überall angeeckt, aber keiner hat gecheckt, dass da eine Energie ist, die kanalisiert werden wollte und ich nur das Ventil nicht gefunden habe", schildert Clueso im Gespräch mit DB Mobil. Vor allem in der Schule sei das ein Problem gewesen, doch seine Lehrer konnten ihm nicht helfen. "Stattdessen war ich nur scheiße auffällig [...] Es hieß damals, man müsse Hyperaktivität stationär behandeln und ich kam für sechs Wochen in eine psychiatrische Kinderklinik ", erklärt der Erfurter.

Die Behandlung habe bei ihm allerdings nichts gebracht, seine Eltern hätten ihn dort wieder rausgeholt. Heute nutzt er Pausen, um Musik zu machen oder wichtige Telefonate zu führen. "Ich war auf Heimfahrten der Letzte im Tourbus und habe jedes Mal gedacht: Wäre geil, wenn es jetzt noch drei Tage weitergehen würde", gibt der Künstler weitere Einblicke.

Clueso, 2014
Getty Images
Clueso, 2014
Clueso bei der Berlinale 2019
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Clueso bei der Berlinale 2019
Clueso im Juli 2019
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Clueso im Juli 2019


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