Der Prozess um den tragischen Tod von Kobe Bryant (✝41) geht weiter. Der Basketball-Star starb im vergangenen Jahr bei einem Helikopter-Absturz, der außerdem auch seine Tochter Gianna (✝13) das Leben kostete. Seine verwitwete Frau Vanessa Bryant (39) reichte daraufhin eine Klage gegen die zuständige Behörde ein, denn kurz nach dem Tod von Mann und Tochter wurden Fotos der Verstorbenen durch ein Leak der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dies habe sie seelisch sehr belastet: Nun muss Vanessa anhand von Therapie-Dokumenten nachweisen, dass sie wirklich psychischen Schaden genommen hat!

Wie People berichtete, wurde die Witwe dazu aufgefordert, die Unterlagen ihrer Therapie-Sitzungen einzureichen: Und zwar alle Dokumente der letzten vier Jahre! Diese sollen beweisen, dass Vanessas Klage gerechtfertigt ist. Sie forderte vom zuständigen Polizeibezirk Schadensersatz wegen emotionaler Belastung und psychischer Qualen, da Feuerwehrmänner wohl unbefugt Fotos des Unfalls veröffentlicht haben.

Diese Fotos sollen Vanessa am Todestag sogar noch vor der offiziellen Nachricht, dass ihr Mann und ihre Tochter verstorben sind, erreicht haben. Vanessa war davon sehr mitgenommen: "Es ist mir unbegreiflich, wie jemand so gar keine Rücksicht auf das Leben und das Mitgefühl nehmen kann und stattdessen eine solche Gelegenheit nutzt, um leblose und hilflose Menschen zu seiner eigenen, krankhaften Belustigung zu fotografieren."

Vanessa und Kobe Bryant, Februar 2019
Getty Images
Vanessa und Kobe Bryant, Februar 2019
Vanessa Bryant bei einer Gedenkveranstaltung für Kobe und Gianna Bryant, Februar 2020
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Vanessa Bryant bei einer Gedenkveranstaltung für Kobe und Gianna Bryant, Februar 2020
Vanessa und Kobe Bryant mit ihren Töchtern Gianna und Natalia (r.), Juli 2016
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Vanessa und Kobe Bryant mit ihren Töchtern Gianna und Natalia (r.), Juli 2016


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