So prägte Steffen Henssler der frühe Tod seiner Mutter
Steffen Henssler (53) hat in der MDR-Talkshow "Riverboat" Einblicke in das wohl prägendste Ereignis seines Lebens gegeben: den frühen Tod seiner Mutter. Gastgeberin Kim Fisher (56) sprach den TV-Koch, der vor allem für seinen schnellen Humor bekannt ist, auf seine Kindheit an. Er teilte daraufhin mit, dass er mit neun Jahren seine Mutter verloren habe. Nach ihrem Tod habe sich sein Leben radikal verändert – von einem idyllischen Alltag außerhalb Hamburgs bei seiner Mutter musste der kleine Steffen plötzlich zu seinem Vater in die Großstadt ziehen. Dies bedeutete für ihn, alles Vertraute, Freunde und gewohnte Orte hinter sich zu lassen.
Der Verlust seiner Mutter brachte immense Herausforderungen mit sich, doch auch eine Lektion für sein Leben: Wie Steffen beschrieb, entwickelte er durch den frühen Abschied eine tiefe Wertschätzung für das Leben an sich. Dabei betonte er, dass er als Kind den kompletten Umfang des Geschehens noch nicht habe begreifen können. Erst später habe er realisiert, welche Nachwirkungen dieser Verlust hatte. Spuren davon zeigen sich bis heute in seiner Leidenschaft für die Gastronomie: Es war das Kochen, das ihm nach schwierigen Schuljahren half, eine neue Perspektive zu finden. Disziplin und ein schnelles Tempo seien seitdem feste Bestandteile seines Weges, wie er verriet.
Steffen hob hervor, dass Familie für ihn eine große Rolle spielt – ein Wert, der durch den Verlust seiner Mutter zusätzlich betont wurde. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die berufliche Zusammenarbeit mit seinem Vater, die später so intensiv war, dass die beiden über 20 Jahre ein Restaurant zusammen betrieben. Trotz der professionellen Differenzen, die schließlich zu Steffens Austritt aus dem gemeinsamen Geschäft führten, zeigt diese Episode seines Lebens, wie stark familiäre Bande sein Handeln geprägt haben. Es ist dieser Fokus auf Verbindung und Zusammenhalt, den er sich nicht nur im Privaten bewahrt, sondern auch in seinen TV-Auftritten regelmäßig präsentiert.







