"Aus dir wird nichts": Jan Köppen trotzte den Zweiflern
Jan Köppen (42), heute eine feste Größe der deutschen Fernsehlandschaft, teilte bei den diesjährigen YouTube Awards in Berlin eine ganz besondere Erinnerung. Im renommierten Restaurant Grill Royal, wo die Veranstaltung stattfand, wurde der Moderator gedanklich in das Jahr 2006 zurückversetzt, wie RTL berichtete. Damals hatte er gerade bei Viva angefangen, als ein ehemaliger Kollege ihm bei einem Dinner mit allen Moderatoren gegenüber Zweifel an seinem Talent äußerte: "Aus dir wird nichts." Zwar sei die Aussage nicht wörtlich so gefallen, doch der Unterton war für Tierliebhaber Jan klar. Diese Bemerkung prägte ihn nachhaltig, wie er im Interview auf dem roten Teppich erzählte.
Über zwei Jahrzehnte später hat Jan seinen Kritikern gezeigt, dass ihre Zweifel unbegründet waren. "Es ist fast ein bisschen eine Genugtuung, jetzt hier zu sein und auf das zu gucken, was die letzten 20 Jahre bei mir in diesem Beruf des Moderators passiert ist", sagte er stolz und zog Bilanz über seine Karriere. Ob als Moderator vom Dschungelcamp an der Seite von Sonja Zietlow (57), bei Ninja Warrior Germany oder in großen Live-Shows – sein Name ist mittlerweile ein Begriff im deutschen Fernsehen. Noch heute diene ihm die Bemerkung, die damals getroffen wurde, als Antrieb. Der Ort, an dem dieses Gespräch stattfand, habe für ihn daher eine symbolische Bedeutung. Den Namen des damaligen Kollegen hat Jan, der für seinen Sportsgeist und seine Abenteuerlust bekannt ist, allerdings nicht verraten.
Jan hat sich in den letzten 20 Jahren sowohl privat als auch beruflich stetig weiterentwickelt – und ist sich dabei stets treu geblieben. Gerade zu Beginn seiner Karriere habe ihn der Druck der Branche und der Umgang mit öffentlicher Aufmerksamkeit geprägt, erklärte der Moderator. Doch er habe mit der Zeit gelernt, sich davon nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Neben seiner Arbeit fürs Fernsehen, für die er auch bereit ist, Opfer zu bringen, widmet er sich als DJ auch seinen musikalischen Projekten, so komponierte er unter anderem Musik für Podcasts. Mit einem Augenzwinkern kommentierte er abschließend: "Ja, siehste mal, hat doch ganz gut funktioniert."











