"Emily in Paris"-Star fordert mehr Humor von den Franzosen

"Emily in Paris"-Star fordert mehr Humor von den Franzosen

- Sarah Annowsky
Lesezeit: 2 min

Philippine Leroy-Beaulieu (62), bekannt für ihre Rolle als Sylvie Grateau in der Netflix-Serie Emily in Paris, hat sich zur Kritik französischer Zuschauer geäußert. Viele hätten die Serie, besonders in ihrer Anfangszeit, als beleidigend empfunden, da sie sich durch die Darstellungen in der Show auf den Arm genommen fühlten. "Ich musste ihnen sagen: 'Habt doch bitte ein bisschen Humor!'", erklärte die Schauspielerin im Interview mit dem Magazin Bazaar. Besonders Staffel eins sei absichtlich voller Klischees gewesen, um humorvoll die Perspektive einer neuen Figur in Paris darzustellen. Trotz des internationalen Erfolgs empfinde sie die Einstellung einiger französischer Zuschauer weiterhin als "snobistisch".

Ab dem 18. Dezember können Fans die fünfte Staffel streamen, in der Emily Cooper, gespielt von Lily Collins (36), zwischen ihrem Leben in Paris und einer neuen Herausforderung in Rom pendelt. Zudem dürfen sich Fans auf einen spannenden neuen Handlungsstrang freuen: Die enge Freundin Emily Coopers, Mindy, und ihr Ex-Freund Alfie scheinen sich näherzukommen. Der Trailer deutet an, dass eine mögliche Romanze zwischen den beiden die Dynamik innerhalb der Charaktere verändern könnte. Gleichzeitig verabschiedet sich Camille Razat (31), die seit der ersten Staffel Teil des Hauptcasts war, von der Serie. In einem emotionalen Instagram-Post bedankte sie sich bei den Fans und verkündete, dass sie nun eigene Projekte verfolgen möchte.

Doch nicht nur die Zuschauer gingen kritisch mit der Netflix-Erfolgsserie ins Gericht – auch prominente Familienmitglieder der Stars meldeten sich zu Wort. Malcolm McDowell, der berühmte Schauspieler und Schwiegervater von Lily Collins, verriet dem Magazin People vor wenigen Monaten: "Um ehrlich zu sein, ist das nicht so mein Ding, und Lily weiß das auch." Trotzdem ließ er keinen Zweifel daran, wie sehr er die Leistung der Hauptdarstellerin schätzt. "Ich bin der größte Fan meiner Schwiegertochter. Ich denke, sie ist absolut eine der großartigen Schauspielerinnen", schwärmte Malcolm weiter und zeigte damit, dass familiäre Unterstützung und Kritik durchaus Hand in Hand gehen können.

Philippine Leroy-Beaulieu beim "Emily In Paris"-Photocall in Paris, September 2024
Getty Images
Philippine Leroy-Beaulieu beim "Emily In Paris"-Photocall in Paris, September 2024
Lily Collins als Emily Cooper in "Emily in Paris"
Netflix / Giulia Parmigiani
Lily Collins als Emily Cooper in "Emily in Paris"
Malcolm McDowell bei der CW-Präsentation von "Son of a Critch" in Pasadena, Februar 2024
Getty Images
Malcolm McDowell bei der CW-Präsentation von "Son of a Critch" in Pasadena, Februar 2024
Könnt ihr Philippines Appell verstehen: mehr Humor, auch wenn Klischees dabei sind?
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