Liam Paynes Tod: Angeklagter Paiz aus U-Haft entlassen
Braian Paiz, einer der beiden Angeklagten im Zusammenhang mit Liam Paynes (†31) tragischem Tod, ist vorzeitig aus der Haft entlassen worden. Der Kellner, der seit Januar in einem argentinischen Gefängnis einsaß, steht nun laut dem Magazin Mirror unter Hausarrest und wird durch eine elektronische Fußfessel überwacht. Die Entscheidung wurde von einem Berufungsgericht getroffen, nachdem Paiz gesundheitliche Probleme und eine Verschlechterung seiner familiären Situation geltend gemacht hatte. Ihm wird vorgeworfen, dem ehemaligen One Direction-Star Kokain verkauft zu haben, was er jedoch nach wie vor bestreitet. Sein Mitangeklagter Ezequiel David Pereyra bleibt weiterhin in Haft, während der Prozessbeginn für beide auf 2026 verschoben wurde.
Braian Paiz, der in der Vergangenheit Details über seine Zeit im Gefängnis enthüllte, schilderte Misshandlungen und Lebensgefahr durch Mitinsassen. Diese Umstände führten dazu, dass er zwischenzeitlich in eine spezielle Gefängnisabteilung verlegt wurde, um seine Sicherheit zu gewährleisten. Über seinen Anwalt behauptet Paiz, dass die Drogen, die in der Nacht vor Liam Paynes Tod konsumiert wurden, lediglich für den Eigenverbrauch gedacht waren und kein Handel stattfand. Zum Tathergang gibt es weiterhin keine abschließende Klärung, während die Staatsanwaltschaft ihre Anklage auf Zeugenaussagen, Überwachungsaufnahmen und Beweise von Liam Paynes Mobiltelefon stützt.
Liam Payne, der im Oktober letzten Jahres nur 31 Jahre alt wurde, starb durch einen Sturz vom Balkon eines Hotels in Buenos Aires. Sein Tod versetzte Fans weltweit in Trauer und schürte Debatten über den Einfluss von Drogenkonsum und deren Verfügbarkeit in der Promiwelt. Der Sänger hatte sich über die Jahre auch durch sein Engagement als Vater von seinem Sohn Bear einen Namen gemacht, den er häufig in Interviews erwähnte. Die Ermittlungen und Prozesse um seinen Tod werfen weiterhin Fragen auf, die juristisch und öffentlich kontrovers diskutiert werden.









