Das ist das peinlichste Casting-Erlebnis von Ethan Slater
Ethan Slater (33) hat bei einem Heimspiel an seinem früheren College eine persönliche Geschichte ausgepackt – und die saß. Bei einem Talk am 10. Dezember in Vassar, wo er den Young Alum Achievement Award entgegennahm, erzählte der Wicked-Star People zufolge von seinem miesesten Vorsprechen. Er verließ den Raum, die Tür war kaum ins Schloss gefallen, da hörte er den Regisseur sagen: "Warum habt ihr ihn überhaupt eingeladen?" Das berichtete Ethan vor Studierenden und Dozenten. Was damals keiner im Blick hatte: Er war für die angestrebte Rolle schlicht "20 Jahre zu jung".
Heute kann der Schauspieler darüber anders sprechen. Ethan erklärte, dass er später erfahren habe, wen man stattdessen besetzte und welche Namen sonst noch im Rennen waren. "Ich ging aus dem Raum und dachte: Ich werde nie arbeiten. Das ist das Schlimmste. Ich war 23", sagte er laut People. Mit etwas Abstand und nach ersten Einblicken in Castingrunden sieht er die Szene weniger schmerzhaft: "Das lag an ihnen, aber wahrscheinlich war es nicht mal böse gemeint", zitierte Entertainment Weekly. Während Ethan auf der Leinwand als Boq im "Wicked"-Zweiteiler brilliert – der zweite Teil "Wicked: For Good" ist inzwischen online abrufbar – treibt er daneben eigene Bühnenprojekte voran. Für Februar 2026 ist am Classic Stage Company in New York die Premiere des Stücks "Marcel on the Train" angekündigt, das er mit Marshall Pailet schrieb und in dem er selbst Marcel Marceau spielt.
Abseits der Anekdote richtet sich der Blick auf Ethan Slaters Karriere: Seinen Durchbruch feierte der Broadway-Liebling 2017 mit "The SpongeBob Musical", wofür er eine Tony-Nominierung erhielt. Für "Wicked" und die Fortsetzung unterzog sich der Schauspieler stundenlanger Maske, um in die Rolle des Blechmanns zu schlüpfen – ein Prozess, den er als besonders intensiv beschreibt. Privat hält Ethan sein Umfeld bewusst klein, pflegt aber weiterhin die Verbindung zur Vassar University, wo er 2014 seinen Abschluss machte. Bei öffentlichen Auftritten zeigt er sich als echter Bühnenprofi, der offen über Teamwork spricht und Nachwuchstalente ermutigt, sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen.









