Mordanklage: Nick Reiners Anwalt zieht sich aus Fall zurück
Im Strafverfahren gegen Nick Reiner (32) kommt es zu einer überraschenden Wende: Star-Verteidiger Alan Jackson zieht sich zurück und wird den Schauspieler nach derzeitigem Stand nicht weiter vertreten. Das gab TMZ am Mittwochmorgen vor der geplanten Anklageverlesung in Los Angeles bekannt. Statt Jackson soll vorerst ein Pflichtverteidiger einspringen. Nick, der sich wegen einer Mordanklage vor Gericht verantworten muss, wird bei dem Termin keine Erklärung abgeben. Eine Stellungnahme der Familie ist für nach Abschluss der Verhandlung angekündigt, sie will sich erst dann öffentlich äußern. Der plötzliche Rückzug des prominenten Juristen sorgt bereits vor dem Gerichtsgebäude für Aufsehen.
Hintergrund der turbulenten Entwicklung ist laut TMZ die Strategiefrage in der Verteidigung. Das Portal hatte zuvor berichtet, Nick werde voraussichtlich "auf nicht schuldig wegen Unzurechnungsfähigkeit" plädieren, da bei ihm schizoaffektive Störung diagnostiziert wurde und Medikamente ihn im Monat vor den Taten "aus der Bahn geworfen" hätten. Ob der Pflichtverteidiger nur vorübergehend übernimmt, bis ein neuer Anwalt gefunden ist, blieb zunächst unklar. Jackson, der erst kürzlich in Boston nach dem Freispruch im viel beachteten Karen-Read-Prozess in den Schlagzeilen war, könnte sich nach der Anhörung noch vor Kameras äußern. TMZ kündigte an, eventuelle Statements live zu streamen und weitere Updates zu liefern.
Die Familie von Nick hält sich bis zum Ende der heutigen Sitzung zurück, will dann aber ein eigenes Statement veröffentlichen. In den vergangenen Wochen hatte sie Anfragen weitgehend abgeblockt, um sich hinter den Kulissen auf die nächsten Schritte vorzubereiten. Nick, der abseits des Rampenlichts als zurückhaltend gilt, soll sich laut Umfeld in der Haft vor allem auf medizinische Betreuung und den Kontakt zu engen Vertrauten konzentrieren. Aus dem Familienkreis ist zu hören, dass man die rechtlichen Fragen klar trennen möchte von der privaten Sorge um den Angeklagten. Wie es mit der Verteidigung weitergeht, dürfte auch davon abhängen, wem die Angehörigen ihr Vertrauen schenken und welche Unterstützung sie sich für die nächsten, emotional belastenden Wochen wünschen.






