Zwischen Strukturdrang und Chaos: Sara Kulka vermutet ADHS
Sara Kulka (35) spricht ihre Community mit einer sehr persönlichen Beichte an. Viele ihrer Follower wollen von ihr wissen, wie sie es schafft, dass es bei ihr zu Hause immer so ordentlich aussieht. Doch die Reality-TV-Bekanntheit gibt nun offen zu, dass sie ihre Community bewusst täuscht. "Ich tue nur so. Ich zeige euch einfach die Ecken, die ordentlich aussehen", schreibt sie in ihrer Instagram-Story. Ihr Büro hingegen sei lange Zeit ein einziges Chaos gewesen, das sogar bei ihren Followern die Frage aufwerfen würde, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Diese Frage stelle sie sich selbst, verrät das Model: "Ich habe da allerdings eine kleine Vermutung. Ich denke, dass ich vielleicht ADHS habe – nicht diagnostiziert, aber vieles würde einfach Sinn ergeben."
Oft wisse sie gar nicht, wo sie anfangen solle. Und wenn sie dann doch anfange, wolle sie alles perfekt machen. "Genau das ist aber das Problem. Dieser Perfektionismus blockiert mich so sehr, dass ich am Ende gar nicht erst beginne", beschreibt Sara ihren inneren Kampf. Vor Besuch von nicht ganz so engen Freunden schmeiße die ehemalige Villa der Versuchung-Kandidatin dann einfach alles wahllos in einen Raum, der am wenigsten genutzt werde. Dieser Raum werde dann zur Sammelstelle für alles, womit sie gerade überfordert sei. "Aber jetzt hat mich meine Motivation gepackt", betont sie.
Mittlerweile hat Sara ihr Büro mit der Unterstützung ihrer Freundin Andrea aufgeräumt. Auch ihr Freund, der ab und zu Zeit bei ihr verbringt, könne dort nun ordentlich arbeiten. "Und ich sage euch: Es ist so befreiend. Ich hätte das schon viel früher machen sollen", schwärmt sie von der Aufräumaktion. Sich auszuruhen falle ihr allerdings schwer. "Wenn ich merke, dass ich den ganzen Tag nur rumliege, kommt spätestens abends dieses schlechte Gewissen. Dieses Gefühl, noch irgendetwas tun zu müssen. Also mache ich dann etwas", erklärt die 35-Jährige. Diesmal sei es das Büro gewesen, und vielleicht war es genau das, was sie gebraucht habe, so Sara.






