Vanessa Mai betont: Sie wollte "keine zweite Helene" sein

Vanessa Mai betont: Sie wollte "keine zweite Helene" sein

- Lisa Federschmidt
Lesezeit: 2 min

Vanessa Mai (33) öffnet ihr Herz und blickt zurück auf die Anfänge ihrer Karriere – und eine Etikettierung, die sie lange genervt hat. In einem Interview mit Die neue Frau erzählt die Sängerin, wie ihre Mutter sie als 14-Jährige heimlich zu einem Gesangswettbewerb anmeldete. Sie wollte zwar unbedingt auf die Bühne, traute sich aber kaum. "Mein Auftritt war schlecht!", erinnert sich Vanessa offen. Jahre später schafft sie mit dem Hit "Wolke 7" den Durchbruch, doch statt nur zu feiern, muss sie sich plötzlich ständig eine Frage gefallen lassen: Ist sie die neue Helene Fischer (41)?

Denn mit ihrem aufsteigenden Erfolg kommt auch ein Vergleich, der sie zunächst innerlich auf Abstand gehen lässt. "Ich wurde immer als die neue Helene Fischer angepriesen. Das wollte ich aber nicht. Ich wollte Vanessa sein und keine zweite Helene!", stellt Vanessa im Gespräch klar. Auf dem Papier klingt der Vergleich wie ein Kompliment, für die Künstlerin fühlt es sich jedoch an, als würde ihre eigene Identität auf der Bühne in den Hintergrund gedrängt. Heute blickt sie entspannter auf diese Zeit zurück und sagt, dass der ständige Verweis auf Helene ihr im Rückblick sogar geholfen habe: Die Aufmerksamkeit habe ihrer Karriere einen Extra-Schub gegeben und sie noch sichtbarer gemacht.

Trotz der früheren Genervtheit stellt Vanessa eines unmissverständlich klar: Zwischen ihr und Helene steht nichts. Im Gegenteil, die Musikerin schwärmt noch immer von ihrer bekannten Kollegin. Sie bewundert Helene und betont, dass beide in einer Phase groß geworden seien, in der man mit Schlager noch eine deutschlandweite Bekanntheit aufbauen konnte. Auch der Blick auf die junge Generation spielt dabei für sie eine Rolle: Vanessa hebt hervor, dass es für Künstler heute oft schwerer sei, sich in der Flut von Social Media und Streaming dauerhaft zu behaupten. Während sie selbst ihren eigenen Weg gefunden hat, klingt in ihren Worten vor allem eines mit: Respekt für die Frau, mit der sie so oft verglichen wurde – und ein klarer Wille, als eigenständige Persönlichkeit wahrgenommen zu werden.

Collage: Helene Fischer und Vanessa Mai, Schlagersängerinnen
Getty Images / Jens Schlueter / Andreas Rentz
Collage: Helene Fischer und Vanessa Mai, Schlagersängerinnen
Vanessa Mai im Oktober 2024
Instagram / vanessa.mai
Vanessa Mai im Oktober 2024
Vanessa Mai im November 2025
Instagram / vanessa.dezember
Vanessa Mai im November 2025
Könnt ihr nachvollziehen, dass Vanessa nicht als "zweite Helene" gesehen werden wollte?