Nach Golden-Globes-Ehrung: Chris Noth stichelt gegen Sarah
Großer TV-Moment in Beverly Hills – und kurz darauf spitze Töne im Netz: Sarah Jessica Parker (60) wurde am 6. Januar im Rahmen der Golden Globes-"Golden Eve"-Gala mit dem Carol Burnett (92) Award geehrt. Die Schauspielerin, die mit Sex and the City als Carrie Bradshaw TV-Geschichte schrieb, nahm die Auszeichnung sichtlich bewegt entgegen. Fast zeitgleich meldete sich Chris Noth (71) zu Wort – allerdings nicht auf der Bühne, sondern via Instagram. Er postete ein verschwitztes Selfie aus dem Fitnessstudio, in dem er mit Gewichten posierte. Unter dem Bild provozierte ein Follower mit der Frage, ob sein "F… auf Neujahr" nicht eigentlich "F… SJP und ihren Preis" bedeute. Noths knappe Antwort: "Richtig."
Der Kommentar lässt alte Konfliktlinien rund um das Franchise wieder aufflammen. Chris war nach den Vorwürfen mehrerer Frauen Ende 2021 aus geplanten And Just Like That-Auftritten gestrichen worden. Der Schauspieler hat die Anschuldigungen stets zurückgewiesen und sie in Gesprächen unter anderem mit USA Today als "vollkommen lächerlich" und "ohne jede Grundlage" bezeichnet. In einem Interview im August 2025 räumte er hingegen Untreue in seiner Ehe mit Tara Wilson ein, betonte aber: "Was es nicht ist, ist ein Verbrechen." Trotz der Kontroverse erklärte er, seine Karriere nicht aufgeben zu wollen: "Ich habe Kinder zu versorgen. Ich muss weitermachen", sagte er. Der neue Instagram-Schlenker Richtung Sarah sorgt nun für frische Aufregung – mitten in der Woche, in der die Kollegin für ihr Lebenswerk im Fernsehen gefeiert wurde.
Abseits des öffentlichen Schlagabtauschs bleibt Sarahs Beziehung zu ihrer Paraderolle ein emotionales Thema. Die Schauspielerin hatte sich erst vor einigen Monaten mit warmen Worten von Carrie Bradshaw verabschiedet, nachdem das Zukunftskapitel des Spin-offs "And Just Like That" klarer umrissen wurde. Für viele Fans ist Carries Geschichte eng mit Sarahs eigener Laufbahn verwoben – ihre Hommage an die Figur zeigte, wie nah ihr diese Rolle bis heute ist. Chris wiederum hatte in vergangenen Jahren nicht nur über berufliche Pläne gesprochen, sondern auch über familiäre Verantwortung. Beide verbindet eine gemeinsame Serienvergangenheit, doch privat pflegen sie unterschiedliche Wege: Während die eine Ikone der New Yorker Serienwelt gefeiert wird, sucht der andere spürbar nach einem neuen Takt – zuletzt offenbar im Kraftraum statt auf dem roten Teppich.












