So reagierte Prinz William auf Prinz Harrys Memoiren "Spare"
Prinz William (43) soll Harrys (41) Enthüllungsbuch "Spare" gar nicht gelesen haben – und das mit Absicht. Das berichtet Royal-Autor Robert Hardman in seinem neuen Buch und beruft sich auf Palastkreise. Demnach habe der Thronfolger, der mit Prinzessin Kate (44) an seiner Seite im Kensington Palace lebt, seit der Veröffentlichung im Januar 2023 konsequent geschwiegen und das Werk gemieden, um weitere seelische Verletzungen zu vermeiden. Hardman zitiert laut Daily Mail aus Williams Umfeld: Der Prinz sei über zentrale Punkte informiert worden, habe aber den Entschluss gefasst, die Seiten selbst nicht aufzuschlagen. Der Grund: Die Schilderungen über die Familie, darunter Vorwürfe gegen William und Bemerkungen über Kate, hätten bereits genug Schmerz verursacht.
Hardman spricht von einer "bewundernswert reifen" Haltung: William halte sich an das royale Grundprinzip "never complain, never explain" (deutsch "niemals beschweren und sich niemals erklären") und widerstehe dem öffentlichen Druck, auf die heiklen Passagen zu reagieren. In "Spare" beschreibt Harry unter anderem eine angebliche körperliche Auseinandersetzung mit seinem Bruder und rechnet mit Teilen des Palastes ab – Details, die durch eine verfrühte Buchpanne in Spanien schon vorab die Runde machten. Das Werk wurde zum Rekord-Bestseller und verschaffte Harry weltweit Gehör. Parallel dazu zeichnet Hardman das Bild eines Kronprinzen, der bewusst Distanz wahrt und seine Privatsphäre schützt. Dem widerspricht allerdings Autor Omid Scobie teilweise: Er behauptet in "Endgame", William habe zumindest einzelne Abschnitte gelesen und zudem Kontaktversuche von Harry im Februar und März nach der Veröffentlichung ignoriert.
Die Beziehung zwischen Harry und William hat sich seit Harrys Rückzug aus dem royalen Leben 2020 zunehmend abgekühlt. Die Brüder waren sich einst besonders nah, vor allem nach dem Tod ihrer Mutter Prinzessin Diana (†36), doch jüngste Ereignisse scheinen die Kluft zunehmend vergrößert zu haben. Dennoch wird laut Insidern betont, dass William, der viel Kraft aus der Stärke seiner Frau schöpft, seine Haltung bewusst im Einklang mit den Werten der königlichen Familie wählt: Privatsphäre bewahren und nicht öffentlich streiten. Robert Hardman beschrieb diese Entscheidung als "bewundernswert reif" und typisch für einen zukünftigen König.









