Spionin: Jennifer Lawrence verrät ihre härteste Filmrolle

Spionin: Jennifer Lawrence verrät ihre härteste Filmrolle

- Janine Karrasch
Lesezeit: 2 min

Jennifer Lawrence (35) hat bei einem Gespräch in New York City ein überraschendes Geständnis gemacht: Nicht etwa die körperlich anspruchsvollen Die Tribute von Panem-Filme stellten sie vor ihre größte schauspielerische Herausforderung, sondern der Spionage-Thriller "Red Sparrow" aus dem Jahr 2018. Bei einer Q&A-Session in der renommierten Kaufmann Concert Hall verriet die Schauspielerin dem Moderator Josh Horowitz, warum dieser Film sie an ihre Grenzen brachte. "Technisch gesehen war es 'Red Sparrow', weil ich einen russischen Akzent lernen musste", erklärte Jennifer dem Publikum laut People. Die Rolle der Dominika Egorova, einer ehemaligen russischen Ballerina, die zur tödlichen Spionin ausgebildet wird, forderte von der Oscar-Gewinnerin weit mehr als nur schauspielerisches Talent.

Doch nicht nur die Sprache machte die Rolle zur Mammutaufgabe. In einem Featurette zur Heimkinoveröffentlichung erklärte die Schauspielerin: "Ein Teil der Vorbereitung auf Dominika war das körperliche Training mit dem Ballett." Dieses Training lief über Monate, wie Choreograf Kurt Froman ergänzte: Er arbeitete sechs Tage die Woche, jeweils drei Stunden, mit Jennifer an Haltung, Präzision und Bewegungsabläufen. Um die glaubhafte Physis einer Tänzerin zu zeigen, schraubte die "Silver Linings"-Darstellerin auch an ihrer Ernährung. Gegenüber Vanity Fair sagte sie damals: "Red Sparrow war das erste Mal, dass ich wirklich hungrig und diszipliniert war." Die Tanzszenen drehte sie bewusst zuerst, um danach wieder normal essen und mit mehr Energie durch den restlichen Dreh gehen zu können. "Ich kann nicht auf Diät arbeiten. Ich bin hungrig. Ich stehe auf meinen Füßen. Ich brauche mehr Energie", so Jennifer.

Abseits der Kameras führt Jennifer ein überraschend bodenständiges Leben, das von einfachen Freuden und familiärer Geborgenheit geprägt ist. Mit ihrem Ehemann Cooke Maroney (41), einem Kunsthändler, und ihren beiden Söhnen lebt die Schauspielerin zwischen New York City und Beverly Hills. Ihre Leidenschaft für das Reiten, die sie bereits in ihrer Kindheit in Kentucky entwickelte, ist bis heute geblieben. "Als ich aufwuchs, lebte ich 15 Minuten von einer Pferdefarm entfernt und ging dort fast jeden Tag hin", erzählte Jennifer dem Magazin People einmal über ihre frühen Jahre. Diese Verbindung zu Pferden nutzt sie auch heute noch zur Entspannung – sie besitzt ein eigenes Pferd und reitet regelmäßig. Die Familie zeigt sich bewusst selten in der Öffentlichkeit und schätzt ihre Privatsphäre über alles – ein Auftritt mit ihrem Mann bei den Golden Globes 2026 war daher eine besondere Ausnahme.

Jennifer Lawrence in New York, November 2025
Getty Images
Jennifer Lawrence in New York, November 2025
Jennifer Lawrence bei der "Red Sparrow"-Premiere in London
Tristan Fewings/Getty Images
Jennifer Lawrence bei der "Red Sparrow"-Premiere in London
Cooke Maroney und Jennifer Lawrence im August 2022
Splash News / ActionPress
Cooke Maroney und Jennifer Lawrence im August 2022
Überrascht es euch, dass Jennifer "Red Sparrow" härter fand als die Panem-Filme?