Erziehung: Kim Kardashian versucht nicht, Norths BFF zu sein
Kim Kardashian (45) hat in einer neuen Folge des Podcasts ihrer Schwester Khloé Kardashian (41) die Erziehung ihrer ältesten Tochter North West (12) verteidigt. North sorgte mit farbenfrohen Outfits, gefärbtem Haar, Fingerpiercings und anderen auffälligen Entscheidungen für Schlagzeilen. Kim stellt jedoch klar: "Eine häufige Fehlannahme ist, dass ich versuche, ihre beste Freundin zu sein und sie deshalb vieles tun lasse. Aber das ist nicht wahr. North hat viele Regeln. Ich lasse ihr nur bei der Selbstentfaltung Raum, und dafür liebe ich sie." Trotzdem fügte sie lachend hinzu, dass North ihre gewagten Entscheidungen wahrscheinlich auch ohne ihren Segen treffen würde.
Kim, die gemeinsam mit ihrem Ex-Mann Kanye West (48) vier Kinder – North, Saint, Chicago und Psalm – hat, erklärte außerdem, dass ihre Erziehung strikte Grenzen kennt, aber dass auch sie dazulernt. Während North und Saint Zugang zu Mobilgeräten hatten, als sie so alt waren wie Chicago und Psalm jetzt, gelten für die beiden jüngeren andere Regeln. "Für meine beiden kleinen Kinder habe ich strengere Regeln", erklärte sie und führte ihre Gedanken weiter fort: "Es ist interessant – das erste und das zweite Kind wachsen quasi mit einem zusammen auf. Wir lernen gemeinsam dazu. Und dann merkt man irgendwann, dass man manche Dinge vielleicht etwas anders machen möchte." Trotz aller Kritik handelt Kim nach bestem Wissen und Gewissen. Sie betonte: "Ich würde nichts ändern. Meine Kinder lieben und respektieren mich, und es läuft großartig."
North selbst zeigt derweil, dass sie sich von Kritik nicht einschüchtern lässt und kontert ihren Hatern. Nach der Aufregung um ihre neuen Dermal-Fingerpiercings postete sie auf TikTok ein freches Lip-Sync-Video, in dem sie zu einem Sound den Mund bewegt: "Warum weinst du? Wie alt bist du? Reiß dich zusammen." In die Bildbeschreibung schrieb sie: "Das ist für alle, die wegen eines Fingerpiercings sauer sind." North, die seit frühester Kindheit im Rampenlicht steht, nutzt soziale Medien immer wieder, um ihre Sicht der Dinge zu zeigen. Zwischen Modemut, Online-Präsenz und Familienalltag wächst sie an der Seite ihrer berühmten Mutter auf, die privat nach eigenen Aussagen vor allem eines wichtig findet: dass ihre Kinder sich geliebt fühlen, ihre Grenzen kennen und inmitten des ganzen Trubels sie selbst bleiben dürfen.









