Komparse drohte Timothée Chalamet am "Marty Supreme"-Set
Timothée Chalamet (30) hat ein beunruhigendes Erlebnis vom Set seines neuesten Films "Marty Supreme" offenbart. In einer Q&A-Runde mit Robert Downey Jr. (60) in New York erzählte der Schauspieler laut People, dass ein Komparse während der Dreharbeiten in einer Motel-Szene die Kontrolle verlor und ihn bedrohte. Laut Timothée handelte es sich um einen Ex-Häftling, der nach einer intensiven Szene plötzlich erklärte: "Ich war gerade 30 Jahre im Knast. Leg dich bloß nicht mit mir an. Du willst mich nicht wütend sehen."
Die Dreharbeiten zu "Marty Supreme" liefen nicht immer reibungslos, da Regisseur Josh Safdie häufig auf Laien-Schauspieler setzte. Timothée verriet in der Diskussion, dass manche Szenen dadurch mehrere Versuche brauchten, bevor die gewünschte Reaktion entstand. Bei der besagten Motel-Szene habe er bewusst provozieren müssen, um die nötige Emotion zu entlocken. Timothée wusste allerdings nicht, dass er es mit einem Ex-Häftling zu tun hatte. "Ich sagte zu Josh: 'Heilige Scheiße, wen hast du mir denn da als Gegenpart gegeben?'", schilderte er.
Die offenherzige Erzählung sorgte unter den Fans des Schauspielers für kontroverse Diskussionen über dessen Sicherheit am Set. Viele fragten sich auf X, wie gut die Background-Checks für nicht professionelle Darsteller durchgeführt werden. "Es ist verrückt, dass jemand gerade frisch aus dem Gefängnis einen der größten Filmstars am Set bedrohen konnte", schrieb ein Nutzer. Ein anderer kritisierte die Entscheidung des Regisseurs, auf Laien zu setzen: "Warum nicht einfach Gewerkschafts-Schauspieler einstellen?" Trotz aller Diskussionen bleibt der Film ein Erfolg, und Timothée wurde bereits mit einem Golden Globe und einem Critics' Choice Award für seine Performance ausgezeichnet.








