So erkannte Goldie Hawn das Talent ihrer Tochter Kate Hudson
Goldie Hawn (80) und Kate Hudson (46) haben in Los Angeles einen ganz besonderen Mutter-Tochter-Abend erlebt: Vor Kurzem moderierte Goldie ein Q&A zu Kates neuem Film "Song Sung Blue", für den die Schauspielerin sogar für einen Golden Globe nominiert wurde. Vor Publikum erzählte Goldie dabei, wann sie zum ersten Mal sicher war, dass ihre Tochter für die große Bühne bestimmt ist, wie das Magazin People berichtet. Sie nahm die Zuschauer mit zurück in einen Moment, als Kate gerade einmal drei Jahre alt war und auf ihrem kleinen Dreirad saß.
Goldie berichtete, dass sie Kates Bühnentalent praktisch "auf den ersten Blick" erkannte – genauer gesagt auf dem ersten Foto. Sie erinnerte sich an ihre damals dreijährige Tochter, die auf dem Dreirad saß und dabei eine wilde "Schau mich an!"-Pose einnahm. "Das war es. In dem Moment wusste ich, dass du auch eine Performerin bist", sagte die Schauspielerin während des Panels und machte die Geste noch einmal nach. Für Goldie sei es weniger um Karrierepläne gegangen, sondern darum, dass sie in Kate etwas Echtes sah: "Es ist wirklich etwas Besonderes, wenn du bei deinem Kind so eine außergewöhnliche Fähigkeit siehst. Es ist definitiv Talent, aber es ist auch Integrität. Integrität in deiner Arbeit." Sie schwärmte, sie habe in Kates Spiel in "Song Sung Blue" "keine einzige Lüge" entdeckt, ihre Tochter sei komplett in der Rolle aufgegangen.
Kate wiederum nutzte den Abend, um ihrer Mutter öffentlich für ihre Unterstützung auf diesem Weg zu danken. Die Schauspielerin erzählte, dass Goldie ihr schon früh klargemacht habe, dass Schauspielerei kein Selbstläufer ist, nur weil man berühmte Eltern hat. "Du bist diejenige, die mir das alles eingetrichtert hat", sagte Kate und schilderte, wie ihre Mutter auf Struktur und Disziplin bestand. Während andere wohl an ein glamouröses Hollywood-Leben dachten, musste Kate ihren Schilderungen nach regelmäßig an Theaterprogrammen, Schauspielunterricht, Klavierstunden und Tanzklassen teilnehmen – auch dann, wenn ihr mehr nach Jungs oder Faulenzen zumute war. Rückblickend empfindet sie genau das als Geschenk: Ihre Disziplin habe dafür gesorgt, dass sie ihre Arbeit nie als selbstverständlich ansieht. Den "großen Luxus", eine Mutter zu haben, die sie immer wieder an das wahre Handwerk und die Kunst dahinter erinnerte, schätzt sie dabei besonders.







