Nach Liam Paynes Tod: Simon Cowell bereut scharfe Kritik
Simon Cowell (66), bekannt für seine harschen Urteile in Castingshows wie "Pop Idol" und The X Factor, hat jetzt in einem Gespräch mit der Sunday Times Culture eingestanden, dass er in der Vergangenheit zu weit gegangen sei. "Es tut mir leid. Ich bin nicht stolz darauf", erklärte der Produzent, dessen harte Kommentare weltweit Zuschauer anzogen. Besonders nach dem tragischen Tod von Liam Payne (†31), dem Mitglied der durch "The X Factor" bekannt gewordenen Band One Direction, reflektiert er sein Verhalten und sieht die Notwendigkeit, künftig vieles anders zu machen.
Der Verlust von Liam Payne, der im Oktober 2024 mit nur 31 Jahren aus dem Leben schied, hat Simon Cowell tief getroffen. Die beiden kannten sich seit Liams erster "X Factor"-Audition – er war gerade 14 Jahre alt. Mit 16 Jahren schaffte Liam den Sprung in die Show und wurde Teil von One Direction, die weltweite Berühmtheit erlangten. Jahre später sprach Liam offen darüber, wie sehr die Zeit in der Band seine mentale Gesundheit belastet hatte. "Es hat mich so hart getroffen", erinnert sich Simon und ergänzt: "Außerhalb meiner Familie hat mich das mehr betroffen als alles andere, was ich je erlebt habe. Darauf ist man einfach nicht vorbereitet." Laut Daily Mail gab Simon außerdem zu, dass der Kontakt zu dem Sänger in den letzten Jahren abgerissen war.
Liams Tod hat Simon auch die Frage nach seiner Verantwortung gegenüber jungen Talenten neu vor Augen geführt. In seiner Netflix-Dokureihe "Simon Cowell: The Next Act" gewährt der Musikmogul einen seltenen Blick hinter die Kulissen seines Arbeitsalltags. Die sechsteilige Serie begleitet ihn dabei, wie er die siebenköpfige Band December 10 formt, mit ihnen probt und ihre ersten Schritte begleitet. "Ich wollte, dass die Leute sehen, wie schwer das ist, wie stressig es sein kann", sagt er laut Sunday Times Culture. Während seiner Shows habe es oft eine Distanz zwischen ihm und den Künstlern gegeben. Nun möchte er eng mit December 10, deren Eltern und seinem Team zusammenarbeiten, um den Nachwuchskünstlern auch abseits des Rampenlichts ein stabiles Umfeld zu bieten. Besonders der Umgang mit Ruhm, Druck und der mentalen Gesundheit seiner Talente sei ihm nun ein wichtigeres Anliegen.









