Dschungelprüfung-Sensation: Ariel sammelt ihre ersten Sterne
Angst, Schweiß, Adrenalin – und am Ende Jubel im Lager: Reality-TV-Star Ariel tritt solo zur Dschungelprüfung namens "Dschungelprüfungs-Bähro" an. Zwölf Minuten, zwölf Sterne, ein labyrinthartiger Untergrund voller Abfälle und Dschungeltiere. Das Moderatoren-Duo Sonja Zietlow (57) und Jan Köppen (42) feuert sie an, doch die Nervosität ist Ariel von Beginn an ins Gesicht geschrieben. Sie tastet sich durch die ersten Räume, stellt zitternd Fragen, ringt um Mut. Echsen hinter Glas, Schlangen in Kommoden, der widerliche Geruch von Fleischresten – und die Uhr tickt erbarmungslos. Mit krabbelnden Schaben und Kakerlaken auf dem Rücken kämpft sie sich vorwärts, ehe der Alarm losheult. Im letzten Moment sprintet die TV-Bekanntheit hinaus. Die Ausbeute: vier Sterne – ihre ersten.
Was in den Gängen geschieht, ist pures Nervenflattern. "Mir kann nix passieren", fragt Ariel zaghaft, während Jan knapp kontert, die Zeit laufe. Vor dem Echsenkasten stockt ihr der Atem, der Griff ins Ungewisse bleibt aus. In der Schlangen-Kammer wächst die Panik spürbar: "Sie riecht dich mit der Zunge", erklärt Sonja ruhig, während Ariel im fahlen Licht nach Halt sucht. "Ich sehe nichts! Alles ist verschwommen", ruft sie, dreht sich orientierungslos und schraubt dennoch einen Stern aus einer Kommode. Der Gestank von Fleischabfällen nimmt ihr im nächsten Raum den Mut, doch irgendwo findet sie noch einmal die Nerven und macht einen weiteren Stern locker. Zurück im Camp brandet Erleichterung auf: Vier Mahlzeiten, hart erkämpft, werden gefeiert.
Die Freude über diesen Teilerfolg dürfte Ariel besonders guttun, denn die Reality-Darstellerin stand zuletzt mächtig unter Druck. Nach einer verweigerten Prüfung kehrte sie gestern aufgelöst ins Lager zurück – Grund war ein heftiger Streit mit Eva Benetatou (33), der ihre Rolle als Mutter ins Zentrum rückte. Unter Tränen erklärte Ariel ihren Mitbewohnerinnen, sie könne nicht antreten, wenn ihre Erziehung öffentlich angezweifelt werde. Während Samira Yavuz (32) und Nicole Belstler-Boettcher (62) Trost spendeten, hagelte es von Stephen Dürr (51) und Simone Ballack (49) scharfe Kritik für die verweigerte Teamleistung. "Sie beleidigt jeden die ganze Zeit. Aber die persönliche Grenze von anderen? Die ist ihr egal! Sie ist ein egozentrischer Mensch", urteilte Patrick Romer (30) wenig später.










