Hubert weint im Dschungelcamp um seine verstorbenen Freunde
Es ist Tag sechs im Dschungelcamp, als Realitystar Hubert Fella (58) am Lagerfeuer plötzlich alle Mauern fallen lässt und Mitcamperin Mirja du Mont (50) tief in sein Seelenleben blicken lässt. In einem ruhigen Moment spricht Hubert leise über die schwersten Verluste seines Lebens. "Ich bin ganz ohne Eltern und ohne Bruder, bei mir sind sie alle gestorben. Alle tot. Mein bester Freund, meine beste Freundin", sagt er, während ihm die Stimme bricht. Besonders ein Moment lässt ihn bis heute nicht los: Er schildert eine unruhige Nacht, in der er nicht schlafen konnte, schließlich um "fünf nach sieben" noch einmal tief wegsackte – genau zu der Zeit, zu der später seine beste Freundin Lydia starb. Als er von dem Anruf ihrer Schwester erzählt, sitzt Mirja ihm gegenüber, sichtlich bewegt und mit Tränen in den Augen: "Ich bekomme Gänsehaut."
In der Runde mit Mirja und Mitcamperin Eva Benetatou (33) schildert Hubert weiter, wie solche Schicksalsschläge sich wie ein roter Faden durch sein Leben ziehen. Er erinnert sich an seinen ersten beruflichen Aufenthalt in Australien, als ihn eine SMS erreichte: "Unser Achim hat sich das Leben genommen." Mit brüchiger Stimme ergänzt er: "War mein bester Freund. Er ist 1999 gestorben, mit 30 damals, aber es hängt mir immer noch nach." Diese Worte legen eine schwere Stimmung über das Camp, die sich spürbar auf alle überträgt. Um ihn behutsam aus der Traurigkeit herauszuholen, lenkt Mirja das Gespräch auf seine Ehe und fragt nach dem Mann an seiner Seite. Plötzlich hellt sich Huberts Gesicht auf, seine ganze Körperhaltung verändert sich. Fast stolz verkündet er: "Verheiratet seit 2018, zusammen seit 2006. Wir haben dieses Jahr 20-Jähriges." Dann erzählt er, wie er seinem Partner Matthias Mangiapane (42) im Dschungelcamp selbst in Briefform den Heiratsantrag gemacht hat und strahlt beim Gedanken an ihre TV-Hochzeit.
Sollte Hubert dem Camp noch eine Weile erhalten bleiben, steht ihm ein besonders schwerer Tag bevor. Der Realitystar hatte vor seinem Einzug verraten, dass ihm vor allem der Todestag seiner geliebten Hündin Joys im Dschungel sehr nahe gehen wird. "Das ist mein absoluter Tiefpunkt. Mein Hund war mein Ein und Alles", gestand er im Gespräch mit RTL schon am Flughafen, während ihm bei einer kleinen Geburtstagstorte die Tränen kamen. Die Trauer um Joys beschäftigt Hubert schon lange: "Schon in Köln habe ich geheult wie ein kleines Kind." Im Camp wollte er diesem für ihn so bedeutsamen Tag möglichst nicht allein begegnen und hoffte, bis mindestens zum 7. Februar dabei zu bleiben.










