Trotz Cliffhanger: "Bridgerton"-Staffel begeistert die Fans
Netflix hat mit der vierten Staffel von Bridgerton einen neuen Hype entfacht: Seit der Rückkehr der Erfolgsserie Anfang Februar klicken sich Fans weltweit wieder im Binge-Modus durch die opulenten Ballsäle. Im Zentrum der neuen Folgen steht diesmal Benedict Bridgerton, gespielt von Luke Thompson (37), der sich ausgerechnet auf einem glamourösen Maskenball in London Hals über Kopf in eine geheimnisvolle Dame in Silber verliebt. Hinter der Maske steckt Sophie Baeck, verkörpert von Schauspielerin Yerin Ha (30), die eigentlich als Dienstmädchen arbeitet und bei dem Ball nichts zu suchen hätte. Die heimliche Begegnung der beiden, die an ein klassisches Märchen erinnert, zieht das Publikum seit der Veröffentlichung von Teil 1 der Staffel in ihren Bann – und bringt gleichzeitig ordentlich Zündstoff mit sich.
Die Cinderella-Story rund um Benedict und Sophie, von den Zuschauern liebevoll "Benophie" getauft, sorgt auf IMDb für wahre Begeisterungsstürme. Nutzer überschlagen sich dort mit Lob für Chemie, Dramaturgie und die emotionale Wucht der neuen Folgen. "Ich habe jede einzelne Sekunde geliebt. Die Chemie war 10/10 und die Schauspieler*innen haben wirklich großartig abgeliefert", schwärmt ein Fan auf der Plattform und hebt besonders eine Tee-Szene hervor, in der Benedict eine Panikattacke bekommt, weil Sophie im Raum ist. Gleichzeitig kritisieren einige Zuschauer das geteilte Staffel-Format und den Cliffhanger, mit dem Teil 1 endet: Benedict macht Sophie ein Angebot als Mätresse – ein Schritt, den viele als schmerzhaft und irritierend empfinden und der das Publikum nun bis zum 26. Februar 2026 auf Teil 2 warten lässt. Trotz dieser Kontroverse liegt die Folge "Ein Angebot von einem Gentleman" mit 8,5 von 10 Sternen aktuell auf Platz vier der beliebtesten "Bridgerton"-Episoden bei IMDb.
Schon vor dem Start der neuen Staffel hatte Luke gegenüber Entertainment Weekly erklärt, dass er sich bewusst gegen gut gemeinte Tipps der früheren Hauptdarsteller entschieden habe. "Es wurde angeboten. Leute sagten: 'Wenn du Hilfe brauchst, dann…' Und das ist großartig!", doch wie er im Interview betonte, wollte er seinen ganz eigenen Weg gehen, Fehler machen und an ihnen wachsen. Dass bei "Bridgerton" jede Staffel eine ganz andere Dynamik und Perspektive bekommt, war für ihn dabei einer der Gründe, warum Standard-Ratschläge für ihn nicht infrage kamen. "Es ist nicht diese Formel, der du gerecht werden musst, und die Leute, die es schon gemacht haben, sagen: 'So läuft das'", schilderte er.








