Désirée Nick schockiert Fans von "In aller Freundschaft"
Désirée Nick (69) hat bei In aller Freundschaft für Zündstoff gesorgt: In der Folge "Abschied vom Festhalten", die am Dienstagabend in der ARD lief, spielte die Schauspielerin die Kosmetik-Chefin Karen Olfers, die nach einem Kreislaufkollaps in der Sachsenklinik landet. Dort diagnostizieren Lucia, gespielt von Vanessa Rottenburg, und Rolf, verkörpert von Udo Schenk, eine beidseitige Nierenstauung. Statt Ruhe treibt die elegante Managerin jedoch die Angst um, ihr ehrgeiziger Assistent Boris, gespielt von Max Hegewald, könnte sie während ihrer Abwesenheit ausbooten. Kaum war der Abspann gelaufen, explodierten in den sozialen Netzwerken die Reaktionen – zwischen Begeisterung und blankem Unverständnis.
Vor allem der Handlungsstrang rund um Machtspielchen und Kosmetik sorgte laut Joyn für hitzige Debatten. Manche Zuschauer störten sich an der schneidenden Art der Figur: "Ich fand sie ziemlich arrogant und sehr unsympathisch, vor allem, wie sie mit ihrem Assistenten umgegangen ist. Sowas geht gar nicht", heißt es in einem Kommentar, der online vielfach geteilt wurde. Andere monierten das Thema als "unnötig mit dem Kosmetikkram". In Fan-Foren ging die Kritik weiter und zielte direkt auf die Besetzung: "Eine schlechtere 'Schauspielerin' als Désirée Nick hätte man nicht finden können", formulierte ein User und spottete: "Gelernte Schauspielerin? Von dieser Schauspielschule würde ich das Geld zurückverlangen." Doch es gibt auch die Gegenstimme – und die ist laut: "Die Folge mit Désirée Nick war super", jubelte ein Fan, während ein anderer verteidigte: "Sie ist gelernte Schauspielerin. Einfach einmal in ihre Biografie schauen." Zwischen Wunsch nach einer Rückkehr und Erleichterung, dass die Figur nur kurz blieb, vereint die Fangemeinde letztlich eines: die Leidenschaft für das Klinik-Drama.
Abseits des Bildschirms ist Désirée Nick seit Jahren dafür bekannt, Grenzen zu testen und Bühnenrollen ebenso beherzt anzunehmen wie Reality-Formate. Die Berlinerin hat als Autorin pointierte Bücher veröffentlicht und als Entertainerin eine scharfe Zunge kultiviert, die sie auch in Interviews nicht versteckt. Im Privaten spricht die Künstlerin gern über Disziplin und Routine, schwärmt von langen Spaziergängen und pflegt enge Freundschaften, die sie durch wechselnde Projekte tragen. Dass ihr Publikum gespalten reagiert, begleitet sie seit Jahren – ebenso wie die treue Fangemeinde, die genau diesen Mix aus Haltung, Humor und Hochglanz sucht.









